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Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt rund 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.mehr »

 
 

27.1.2009

BDEW zur Entwicklung von erneuerbaren Energien:

Mehr als 15 Prozent Ökostrom in Deutschland

Erzeugungsanteil aus Wind steigt auf 6,5 Prozent /
Biomasse hat Wasserkraft inzwischen überholt

Berlin, 27. Januar 2009 - Die Produktion von Ökostrom in Deutschland stieg im Jahr 2008 weiter: Erneuerbare Energien deckten mit 93,0 (2007: 87,9) Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) gut 15 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. Das ermittelte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, aufgrund vorläufiger Zahlen. Deutschland habe durch die staatliche Förderung der erneuerbaren Energien das von der Europäischen Union für 2010 gesteckte Ziel von 12,5 Prozent bereits deutlich übertroffen.

"Erfreulicherweise liefern die erneuerbaren Energien schon heute einen wichtigen Anteil an der Stromerzeugung", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Sie seien aber aufgrund der überwiegend schwankenden Produktion und der fehlenden Speichertechnologien noch nicht in der Lage, ausreichend Grundlaststrom bereit zu stellen. "Ein zukunftsfähiger Kraftwerkspark muss eine breite Palette von Technologien wie zum Beispiel Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien und auch Kern- sowie Kohlekraftwerke aufweisen. Gleichzeitig sollte dieser Kraftwerkspark ein sinnvolles Spektrum an Anlagengrößen von der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung bis hin zu zentralen Großkraftwerken für die Grundlastversorgung umfassen", betonte Müller.

An erster Stelle bei der erneuerbaren Stromerzeugung lag 2008 nach BDEW-Berechnungen erneut die Windenergie mit 6,5 (2007: 6,4) Prozent. Es folgte die Biomasse mit 3,7 (3,1) Prozent, die die Wasserkraft mit 3,4 (3,5) Prozent auf Platz drei verdrängte. 0,8 (0,7) Prozent des Stroms wurde in Müllkraftwerken aus erneuerbarer Energie erzeugt. Zuwachs gab es auch bei der Photovoltaik, die 0,7 (0,5) Prozent des Stroms für die Bundesrepublik Deutschland lieferte.


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Frank Brachvogel
Pressesprecher
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