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Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt rund 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.mehr »

 
 

Präsidium



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Ewald Woste,
BDEW-Präsident

Ewald Woste (13. Januar 1960) ist seit Juli 2010 Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Der in Werne geborene Westfale ist seit 2007 Vorstandsvorsitzender der Thüga AG in München.

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn begann der Diplom-Kaufmann seine berufliche Laufbahn als Assistent der Geschäftsführung bei der heroal GmbH & Co.KG, Verl, einem mittelständischen Unternehmen der Aluminiumverarbeitung. Danach wechselte Woste zur Benteler AG, Paderborn. Bei der internationalen Unternehmensgruppe mit den Geschäftsbereichen Automobiltechnik, Stahl/Rohr und Handel arbeitete er als Controller.

Seit 1992 ist Woste in der Energiewirtschaft tätig: Zunächst war er Prokurist der Stadtwerke Paderborn GmbH. Zeitgleich übernahm er die Geschäftsführung von Gemeinschaftsunternehmen der PESAG AG und der Stadtwerke Paderborn GmbH (heute E.ON Westfalen Weser AG) sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn mbH. 1998 wurde Woste Mitglied der Geschäftsführung der Städtischen Werke Nürnberg GmbH und des Vorstandes der Energie- und Wasserversorgung AG sowie des Vorstandes der Verkehrsaktiengesellschaft in Nürnberg. Nach der Fusion des städtischen Versorgers in Nürnberg mit dem regional tätigen Energieunternehmen Fränkisches Überlandwerk wurde Woste in den Vorstand der N-ERGIE AG in Nürnberg berufen. 2004 übernahm er den Vorstandsvorsitz der Mainova AG, Frankfurt am Main.





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Wulf Abke,
BDEW-Vizepräsident

Wulf Abke (7. April 1953) ist seit Juli 2010 Vizepräsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Der gebürtige Bremer ist Geschäftsführer der Hessenwasser GmbH & Co. KG, Groß-Gerau. Das regionale Wasserbeschaffungsunternehmen gewährleistet die Trinkwasserversorgung für mehr als zwei Millionen Menschen im Ballungsraum Rhein-Main.

Nach dem Studium der Lebensmittelchemie in Hamburg wurde Abke wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz-Haber Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. 1983 wechselte er zu den Stadtwerken Frankfurt a.M. Dort war Abke im Bereich der Wasserversorgung tätig, deren Leiter er 1995 wurde. Von 1998 bis 2001 bekleidete Abke diese Position bei der Mainova AG, die aus den Stadtwerken Frankfurt a.M. und der Maingas AG hervorging. Mit Gründung der Hessenwasser GmbH im Jahr 2001 wurde er deren alleiniger Geschäftsführer.

Abke ist in zahlreichen Ehrenämtern engagiert. Seit 1985 war er in verschiedenen Gremien des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) aktiv. Ab 2007 war er ständiger Gast des Vorstands des BDEW. Zudem wurde er 2004 in den Bundesvorstand der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) berufen. Von 2004 bis 2008 war Abke Mitglied des Vorstands von Eureau. Seit 2007 ist er Vorsitzender des BDEW-Fachausschusses „Trinkwasserpolitik“. Im Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz e.V. – LDEW – ist Abke Mitglied des Vorstands, wasserpolitischer Sprecher sowie Vorsitzender des Landesausschusses „Wasserwirtschaft“.

Abke ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.





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Dr. Claus Gebhardt,
BDEW-Vizepräsident

Claus Gebhardt (18. Februar 1949) ist seit Juni 2008 Vizepräsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Der gebürtige bayerische Schwabe ist Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg Holding GmbH. Außerdem ist er Geschäftsführer der für Energie, Wasser und Verkehr zuständigen Tochtergesellschaften im Querverbund. Das kommunale Unternehmen ist das drittgrößte Stadtwerk in Bayern.

Nach dem Studium der Physik an der TU München und der Reaktorstation Garching promovierte der Diplom-Physiker an der Universität Ulm. Gebhardt begann seinen Berufsweg bei der Kraftwerk Union AG, Erlangen. Dort war er im Bereich Kernkraft für die Sicherheitstechnik tätig. Danach wechselte Gebhardt zu den Stadtwerken Augsburg. Dort arbeitete er zunächst als Vertriebsleiter. Seit 2000 ist er der Geschäftsführer des Unternehmens und verantwortet die Sparten Strom, Gas und Fernwärme mit den dazugehörigen Dienstleistungen sowie die Sparten Wasser und Verkehr.

Gebhardt wurde 2003 in den Vorstand des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), Berlin, berufen. Zudem ist er seit 2003 Vorsitzender des Verbandes der bayerischen Gas- und Wasserwirtschaft (VBGW), München. Gebhardt ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und Vorsitzender der DVGW-Landesgruppe Bayern.

Gebhardt ist verheiratet und Vater dreier Kinder.





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Dr. Bernhard Reutersberg,
BDEW-Vizepräsident

Bernhard Reutersberg (23. Februar 1954) ist seit Juni 2008 Vizepräsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Der in Düsseldorf geborene Rheinländer ist Vorsitzender des Vorstandes der E.ON Ruhrgas AG, Essen.

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre promovierte der Diplom-Kaufmann 1985 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Reutersberg begann seine berufliche Laufbahn bei der Henkel KGaA, Düsseldorf. In der deutschen Unternehmenszentrale sowie an den Standorten Wien und Cleveland/Ohio war er in verschiedenen Funktionen für das nationale und internationale Produktmanagement verantwortlich tätig. 1992 wechselte Reutersberg zur Vaillant GmbH, Remscheid, deren stellvertretender Geschäftsführer er 1998 wurde.

Seit 1999 arbeitet Reutersberg in der Energiewirtschaft: Zuerst war er Geschäftsführer der Bayernwerk Vertriebsgesellschaft mbH (nachfolgend: E.ON Vertrieb GmbH), München, 2000 übernahm er den Vorsitz der Geschäftsführung der E.ON Vertrieb GmbH (nachfolgend: E.ON Sales & Trading GmbH), München. 2001 wurde Reutersberg in den Vorstand der E.ON Energie, München, berufen. Seit 2006 ist er Mitglied des Vorstandes der E.ON Ruhrgas AG, Essen; seit 2008 ist er Vorsitzender des Vorstandes.

Bernhard Reutersberg ist verheiratet und hat drei Kinder.





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Dr. Rolf Martin Schmitz,
BDEW-Vizepräsident

Rolf Martin Schmitz (17. Juni 1957) war seit Juni 2008 Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, und ist seit Juli 2010 Vizepräsident des BDEW. Der Rheinländer ist Mitglied des Vorstandes der RWE AG, Essen.

Der Maschinenbau-Ingenieur promovierte 1985 in Aachen und begann seinen Berufsweg 1986 bei der STEAG AG, Essen. 1988 wechselte er zur Veba AG (heute: E.ON AG), Düsseldorf. Dort war er in verschiedenen Funktionen für Technik, Umweltschutz, Konzernentwicklung im Energiebereich sowie für Wirtschaftspolitik im Konzern verantwortlich tätig. 1998 wurde Schmitz in den Vorstand der rhenag Rheinische Energie AG, Köln, berufen. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn: Vorstand der Thüga Beteiligungen AG, Köln, Mitglied des Vorstandes der Thüga AG, München sowie Vorsitzender der Geschäftsführung der E.ON Kraftwerke GmbH, Hannover. Vor seinem Wechsel zur RWE AG im Mai 2009 war er Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG, Köln, und Geschäftsführer der Stadtwerke Köln GmbH.

Schmitz gehörte seit 2006 dem Vorstandsrat des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, an und war seit 2007 VDEW-Vizepräsident. Zudem war er Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), Berlin. Seit Herbst 2007 war Schmitz Vizepräsident des BDEW.





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Hildegard Müller,
Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums

Hildegard Müller (29. Juni 1967) ist seit Oktober 2008 Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin.

Müller begann ihren Berufsweg bei der Dresdner Bank AG. Nach der Ausbildung zur Bankkauffrau studierte die Rheinländerin Betriebswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Die Diplom-Kauffrau war bei der Dresdner Bank AG zuletzt als Abteilungsdirektorin tätig.

Ab 2002 vertrat Müller ihre Heimatstadt Düsseldorf als Abgeordnete im Deutschen Bundestag. 2005 wurde sie zur Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin ernannt. Dort verantwortete sie die Bund-Länder-Koordination der Bundesregierung sowie das Thema Bürokratieabbau.

Müller ist Mutter einer Tochter und engagiert sich in mehreren Ehrenämtern. Sie ist unter anderem Mitglied im Komitee von UNICEF Deutschland, im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und im Bundesvorstand von donum vitae e.V. Zudem ist sie Vorsitzende des Deutschen Freundeskreises Yad Vashem e.V., der zentralen Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust in Israel.