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Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, vertritt rund 1 800 Unternehmen. Das Spektrum der Mitglieder reicht von lokalen und kommunalen über regionale bis hin zu überregionalen Unternehmen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Stromabsatzes, gut 60 Prozent des Nah- und Fernwärmeabsatzes, 90 Prozent des Erdgasabsatzes sowie 80 Prozent der Trinkwasser-Förderung und rund ein Drittel der Abwasser-Entsorgung in Deutschland.mehr »

 
 

Präsidium




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Dr. Rolf Martin Schmitz, BDEW-Präsident

Rolf Martin Schmitz (17. Juni 1957) ist seit Juni 2008 Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Der Rheinländer ist Mitglied des Vorstandes der RWE AG.

Der Maschinenbau-Ingenieur promovierte 1985 in Aachen und begann seinen Berufsweg 1986 bei der STEAG AG, Essen. 1988 wechselte er zur Veba AG (heute: E.ON AG), Düsseldorf. Dort war er in verschiedenen Funktionen für Technik, Umweltschutz, Konzernentwicklung im Energiebereich sowie für Wirtschaftspolitik im Konzern verantwortlich tätig. 1998 wurde Schmitz in den Vorstand der rhenag Rheinische Energie AG, Köln, berufen. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn: Vorstand der Thüga Beteiligungen AG, Köln, Mitglied des Vorstandes der Thüga AG, München sowie Vorsitzender der Geschäftsführung der E.ON Kraftwerke GmbH, Hannover. Vor seinem Wechsel zur RWE AG im Mai 2009 war er Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG, Köln, und Geschäftsführer der Stadtwerke Köln GmbH.

Schmitz gehörte seit 2006 dem Vorstandsrat des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, an und war seit 2007 VDEW-Vizepräsident. Zudem war er Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), Berlin. Seit Herbst 2007 war Schmitz Vizepräsident des BDEW.






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Herbert Dombrowsky, BDEW-Vizepräsident

Herbert Dombrowsky (29.Juni 1950) ist seit Mai 2009 Vizepräsident des BDEW. Der gebürtige Ravensburger hat nach dem Studium der Verwaltungswissenschaften seine berufliche Tätigkeit bei der Unternehmensgruppe NEUE HEIMAT begonnen, wo er zuletzt als Leiter der Personalabteilung für die Region Bremen/Niedersachsen verantwortlich war. 1986 wechselte er in die Energiewirtschaft. Er wurde Abteilungsdirektor für das Personal- und Sozialwesen der Städtischen Werke Nürnberg sowie der EWAG Energie- und Wasserversorgung und der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft. Drei Jahre später wurde er Mitglied der Geschäftsführung beziehungsweise des Vorstands der drei Gesellschaften und übernahm die Funktion des Arbeitsdirektors. Diese Ämter übte Dombrowsky bis 1997 aus, als er Vorsitzender der Geschäftsführung beziehungsweise des Vorstandes von StWN, EWAG und VAG wurde. Nach der Gründung der N-ERGIE Aktiengesellschaft im Jahr 2000 wurde der Vater von zwei Kindern zum Vorstandsmitglied der neuen Gesellschaft berufen. Zwei Jahre später übernahm er die Funktion des Sprechers des Vorstands und ab 2007 den Vorsitz des Vorstands des Nürnberger Energieversorgers. Gleichzeitig blieb er Vorsitzender der Geschäftsführung der StWN und des Vorstands der VAG.

Herbert Dombrowsky ist in zahlreichen Ehrenämtern engagiert. Neben seiner Tätigkeit im Vorstand des BDEW ist er unter anderem Mitglied des Vorstandsrates des Verbands der Bayerischen Elektrizitätswirtschaft (VBEW).




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Dr. Claus Gebhardt, BDEW-Vizepräsident

Claus Gebhardt (18. Februar 1949) ist seit Juni 2008 Vizepräsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Der gebürtige bayerische Schwabe ist Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg Holding GmbH. Außerdem ist er Geschäftsführer der für Energie, Wasser und Verkehr zuständigen Tochtergesellschaften im Querverbund. Das kommunale Unternehmen ist das drittgrößte Stadtwerk in Bayern.

Nach dem Studium der Physik an der TU München und der Reaktorstation Garching promovierte der Diplom-Physiker an der Universität Ulm. Gebhardt begann seinen Berufsweg bei der Kraftwerk Union AG, Erlangen. Dort war er im Bereich Kernkraft für die Sicherheitstechnik tätig. Danach wechselte Gebhardt zu den Stadtwerken Augsburg. Dort arbeitete er zunächst als Vertriebsleiter. Seit 2000 ist er der Geschäftsführer des Unternehmens und verantwortet die Sparten Strom, Gas und Fernwärme mit den dazugehörigen Dienstleistungen sowie die Sparten Wasser und Verkehr.

Gebhardt wurde 2003 in den Vorstand des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), Berlin, berufen. Zudem ist er seit 2003 Vorsitzender des Verbandes der bayerischen Gas- und Wasserwirtschaft (VBGW), München. Gebhardt ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und Vorsitzender der DVGW-Landesgruppe Bayern.

Gebhardt ist verheiratet und Vater dreier Kinder.





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Dr. Peter Rebohle, BDEW-Vizepräsident

Peter Rebohle (4. Januar 1950) ist seit Herbst 2007 Vizepräsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Der in Rudolstadt geborene Thüringer ist Geschäftsführer der Südsachsen Wasser GmbH, Chemnitz. Das kommunale Unternehmen gewährleistet die Trinkwasserversorgung von mehr als einer Million Menschen in der gesamten südsächsischen Region.

Nach dem Studium des Bauingenieurwesens und der Wasserwirtschaft wurde Rebohle wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Uni-versität Dresden. Nach der Promotion 1976 auf dem Gebiet der Wasserversorgung arbeitete er als Haupttechnologe bei der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung (WAB) im ehemaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt. 1990 wurde Rebohle Technischer Vorstand und 1992 Vorstandsvorsitzender der Erzgebirge Wasser/Abwasser (EWA) AG, Chemnitz. Nach der Kommunalisierung der EWA AG übernahm er 1993 die Geschäftsführung der Südsachsen Wasser GmbH.

Rebohle wurde 2000 in den Vorstand des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), Berlin, berufen und war seit 2004 BGW-Vizepräsident. Zudem war er seit 1992 stellvertretender Vorsitzender der BGW-Landesgruppe Ost. Rebohle ist Mitglied des Vorstandes der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und stellvertretender Vorsitzender der DVGW-Landesgruppe Ost (Wasser).

Rebohle ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.






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Dr. Bernhard Reutersberg, BDEW-Vizepräsident

Bernhard Reutersberg (23. Februar 1954) ist seit Juni 2008 Vizepräsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Der in Düsseldorf geborene Rheinländer ist Vorsitzender des Vorstandes der E.ON Ruhrgas AG, Essen.

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre promovierte der Diplom-Kaufmann 1985 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Reutersberg begann seine berufliche Laufbahn bei der Henkel KGaA, Düsseldorf. In der deutschen Unternehmenszentrale sowie an den Standorten Wien und Cleveland/Ohio war er in verschiedenen Funktionen für das nationale und internationale Produktmanagement verantwortlich tätig. 1992 wechselte Reutersberg zur Vaillant GmbH, Remscheid, deren stellvertretender Geschäftsführer er 1998 wurde.

Seit 1999 arbeitet Reutersberg in der Energiewirtschaft: Zuerst war er Geschäftsführer der Bayernwerk Vertriebsgesellschaft mbH (nachfolgend: E.ON Vertrieb GmbH), München, 2000 übernahm er den Vorsitz der Geschäftsführung der E.ON Vertrieb GmbH (nachfolgend: E.ON Sales & Trading GmbH), München. 2001 wurde Reutersberg in den Vorstand der E.ON Energie, München, berufen. Seit 2006 ist er Mitglied des Vorstandes der E.ON Ruhrgas AG, Essen; seit 2008 ist er Vorsitzender des Vorstandes.

Bernhard Reutersberg ist verheiratet und hat drei Kinder.






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Dr. Werner Brinker, Mitglied des BDEW-Präsidiums

Werner Brinker (30. März 1952) war seit Herbst 2007 Gründungspräsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, und ist seit Juni 2008 Gast im BDEW-Präsidium. Der in Lingen geborene Emsländer ist seit 1998 Vorsitzender des Vorstandes der EWE AG, Oldenburg.

Brinker ist verantwortlich für die strategische Ausrichtung der EWE-Gruppe, für Energievertrieb und Dienstleistungen sowie für Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus verantwortet er im Konzern Marketing, Unternehmenskommunikation und Recht. Zuvor war Brinker Technischer Vorstand der EWE AG, Prokurist und Leiter der Hauptabteilung Absatz-wirtschaft bei der PreussenElektra AG, Hannover (heute: E.ON Energie AG).

Der Bauingenieur promovierte 1990 an der Technischen Universität Braunschweig. Er war Mitglied des Vorstandes des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), Berlin, sowie des Verbandes der Verbundunternehmen und Regionalen Energieversorger in Deutschland – VRE –, Berlin. Brinker gehörte seit 1999 dem Vorstandsrat des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, an und war seit 2002 VDEW-Präsident. 2006 wurde er mit dem Preis “Energiemanager des Jahres” ausgezeichnet und 2007 zum Präsidenten des Forums für Zukunftsenergien in Berlin berufen.

Brinker ist verheiratet und Vater zweier Töchter.




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Michael G. Feist, Mitglied des BDEW-Präsidiums

Michael Feist (16. Dezember 1949) war seit Herbst 2007 Gründungspräsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, und ist seit Juni 2008 Gast im BDEW-Präsidium. Der Niedersachse ist Vorsitzender des Vorstandes und kaufmännischer Direktor der Stadtwerke Hannover AG.

Nach dem Studium der Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Hannover begann der Diplom-Ingenieur seinen Berufsweg 1977 bei der weltweit agierenden ExxonMobil Organisation. Dort war er in verschiedenen Führungspositionen unter anderem für strategische Planung und logistische Steuerung bei der Produktion, Verteilung und Vermarktung von Erdgas und Erdöl zuständig. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn bei ExxonMobil: Projektmanager für internationale Großprojekte bei der Exxon Corporation in den USA, Bereichsleiter Erdgasbeteiligungen bei der Esso Deutschland GmbH, Verantwortlicher für strategische Projekte in Zentraleuropa beim Hauptsitz von ExxonMobil in London. 2001 wechselte Feist zur Deutsche Essent GmbH, Düsseldorf. Dort war er Sprecher der Geschäftsführung und verantwortete den Ausbau der Aktivitäten des niederländischen Energieversorgungsunternehmens auf dem deutschen Markt. 2004 wurde er in den Vorstand der Stadtwerke Hannover AG berufen.

Seit 2005 war Feist Präsident des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW).

Feist ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.




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Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums

Hildegard Müller (29. Juni 1967) ist seit Oktober 2008 Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin.

Müller begann ihren Berufsweg bei der Dresdner Bank AG. Nach der Ausbildung zur Bankkauffrau studierte die Rheinländerin Betriebswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Die Diplom-Kauffrau war bei der Dresdner Bank AG zuletzt als Abteilungsdirektorin tätig.


Ab 2002 vertrat Müller ihre Heimatstadt Düsseldorf als Abgeordnete im Deutschen Bundestag. 2005 wurde sie zur Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin ernannt. Dort verantwortete sie die Bund-Länder-Koordination der Bundesregierung sowie das Thema Bürokratieabbau.


Müller ist Mutter einer Tochter und engagiert sich in mehreren Ehrenämtern. Sie ist unter anderem Mitglied im Komitee von UNICEF Deutschland, im Zentralkomitee der deutschen Katholiken und im Bundesvorstand von donum vitae e.V. Zudem ist sie Vorsitzende des Deutschen Freundeskreises Yad Vashem e.V., der zentralen Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust in Israel.