CO2-neutrale Energieversorgung: Technologien, Investitionen und gesellschaftliche Akzeptanz
Die Einigung auf das "Zwei-Grad-Ziel" impliziert das internationale Bekenntnis zu einer kohlenstoffneutralen Stromerzeugung bis zum Jahr 2050. Dieses Ziel ist nur durch tiefgreifende technische, organisatorische und strukturelle Veränderungen zu erreichen. Innovationen und erhebliche Investitionen auf allen Wertschöpfungsstufen der Energieversorgung und in alle Energieträger werden notwendig sein, um die klimapolitischen Herausforderungen und die "Energiewende" bewältigen zu können. Gleichzeitig stoßen selbst die Erneuerbaren Energien, aber auch der für ihren Ausbau notwendige Netzausbau ebenso auf Akzeptanzprobleme, wie Investitionen in hocheffiziente konventionelle Kraftwerke. Die Podiumsdiskussion zeigt die notwendigen Investitions- und Innovationssprünge auf deutscher und internationaler Ebene auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Energieversorgung auf. Führende Vertreter aus Politik, Industrie und aus der Energiewirtschaft diskutieren über die neuesten Lösungen, identifizieren aber auch mögliche Nutzungskonflikte und Akzeptanzprobleme.
Impulsvortrag:Dr. Fatih Birol, Chefökonom, International Energy Agency, Paris/Frankreich
Podiumsdiskussion
Dr. Fatih Birol
, Chefökonom, International Energy Agency, Paris/Frankreich
Tuomo Hatakka
, Vorsitzender des Vorstandes, Vattenfall Europe AG, Berlin
Ewald Woste
, Vorsitzender des Vorstandes der Thüga AG, München
Moderation:
Jan Hofer
, Moderator, Chefsprecher der ARD-Tagesschau, Hamburg