13. Mai 2011

BDEW veröffentlicht Verbrauchszahlen für das erste Quartal 2011:

Erdgas- und Stromverbrauch sinkt durch milden Winter

Stromverbrauch steigt zum Jahresbeginn nur noch leicht um 0,4 Prozent / Gasverbrauch nimmt im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent ab

Berlin, 13. Mai 2011 – Der vergleichsweise milde Winter hat trotz der konjunkturellen Erholung in Deutschland zu einem insgesamt niedrigeren Erdgas- und Stromverbrauch am Jahresanfang geführt: Der Stromverbrauch stieg zwar in den ersten drei Monaten erneut leicht um 0,4 Prozent. Der Gasverbrauch ging jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent zurück. Das meldet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) aufgrund aktueller Berechnungen. "Der Winter war im Vergleich zum Vorjahr vergleichsweise mild und kurz. Das hat die positiven Effekte der Konjunkturbelebung überlagert. In der Folge ist der Stromverbrauch nur noch leicht gestiegen und der Gasverbrauch sogar zurückgegangen", erläuterte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

In absoluten Zahlen lieferte die Energiewirtschaft im ersten Quartal 141,8 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom an ihre Kunden. Das waren 0,4 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (erstes Quartal 2010: 141,3 Mrd. kWh). Mit diesem erneuten Anstieg ist inzwischen annähernd das Niveau erreicht, das der Stromverbrauch vor Beginn der Wirtschaftskrise hatte. Der konjunkturelle Abschwung hatte sich ab dem dritten Quartal 2008 negativ auf den Stromabsatz ausgewirkt.

Der Erdgasverbrauch lag in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit 302,3 Mrd. kWh um zehn Prozent unter dem Wert von 2010 (335,7 Mrd. kWh). Der BDEW geht in einer ersten Einschätzung davon aus, dass dies insbesondere auf den niedrigeren Heizbedarf zurückzuführen ist.

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