Ladeinfrastruktur

Die Stromwirtschaft wird die Entwicklung der Elektromobilität durch den Ausbau einer bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Infrastruktur unterstützen. Um bis 2020 die für eine Million Elektrofahrzeuge notwendige Infrastruktur zu planen und aufzubauen, bedarf es verschiedener Annahmen zur Marktentwicklung und zum Nutzerverhalten. Zwischen Juli und September 2010 haben die drei BDEW-Projektgruppen zur "Nationalen Plattform Elektromobilität" unter Beteiligung der Unternehmensberatung A.T. Kearney Szenarien entwickelt, die eine wichtige Grundlage für die Positionierung der Energiewirtschaft in der "Nationalen Plattform Elektromobilität" darstellen. Die Szenarien zeigen insbesondere, dass öffentliche Ladestationen nur einen relativ geringen Anteil der Ladeinfrastruktur ausmachen werden.

Zweite BDEW-Erhebung zur Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Die zweite Umfrage des BDEW unter seinen Mitgliedern zeigt, dass der Infrastrukturaufbau für Elektrofahrzeuge weiter gut voran schreitet: Statistisch kommt auf etwa zwei Elektrofahrzeuge ein öffentlicher Ladepunkt. Die Zahlen der Erhebung zeigen für die erste Jahreshälfte 2012 einen bemerkenswerten Ausbau der Ladestationen. Sämtliche Ballungsgebiete und größeren Städte sind ausgestattet. Für 5960 zugelassene Elektrofahrzeuge standen zur Jahresmitte 2012 in 491 insgesamt knapp 2.821 und damit über 27 Prozent mehr öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung als noch im Januar. In 491 Städten und Gemeinden, in der Januarerhebung waren es noch 390, wird mindestens eine Ladestation betrieben. Mehr

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Zwischenbericht der Arbeitsgruppe 3

Lade-Infrastruktur und Netzintegration Mehr

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