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Präsidium

Das BDEW-Präsidium besteht aus dem Präsidenten und vier Vizepräsidenten sowie den Hauptgeschäftsführern mit beratender Stimme. Der Präsident der vorherigen Amtsperiode ist geborenes Mitglied des Präsidiums. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Präsidiums werden vom Vorstand aus seiner Mitte auf zwei Jahre gewählt. Im BDEW-Präsidium sind satzungsgemäß die Sparten Gas, Strom/Fernwärme und Wasser/Abwasser, die Versorgungsgruppen (Größenklassen) und die Wertschöpfungsstufen sowie die Querverbundunternehmen angemessen repräsentiert.

Für die Amtszeit bis 2014 setzt sich das BDEW-Präsidium wie folgt zusammen:

Ewald Woste

BDEW-Präsident

Ewald Woste (13. Januar 1960) ist seit Juli 2010 Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Der in Werne geborene Westfale ist seit 2007 Vorstandsvorsitzender der Thüga AG in München.

 

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn begann der Diplom-Kaufmann seine berufliche Laufbahn als Assistent der Geschäftsführung bei der heroal GmbH & Co.KG, Verl, einem mittelständischen Unternehmen der Aluminiumverarbeitung. Danach wechselte Woste zur Benteler AG, Paderborn. Bei der internationalen Unternehmensgruppe mit den Geschäftsbereichen Automobiltechnik, Stahl/Rohr und Handel arbeitete er als Controller.

 

Seit 1992 ist Woste in der Energiewirtschaft tätig: Zunächst war er Prokurist der Stadtwerke Paderborn GmbH. Zeitgleich übernahm er die Geschäftsführung von Gemeinschaftsunternehmen der PESAG AG und der Stadtwerke Paderborn GmbH (heute E.ON Westfalen Weser AG) sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn mbH. 1998 wurde Woste Mitglied der Geschäftsführung der Städtischen Werke Nürnberg GmbH und des Vorstandes der Energie- und Wasserversorgung AG sowie des Vorstandes der Verkehrsaktiengesellschaft in Nürnberg. Nach der Fusion des städtischen Versorgers in Nürnberg mit dem regional tätigen Energieunternehmen Fränkisches Überlandwerk wurde Woste in den Vorstand der N-ERGIE AG in Nürnberg berufen. 2004 übernahm er den Vorstandsvorsitz der Mainova AG, Frankfurt am Main.

Wulf Abke

BDEW-Vizepräsident

Wulf Abke (7. April 1953) ist seit Juli 2010 Vizepräsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Der gebürtige Bremer ist Geschäftsführer der Hessenwasser GmbH & Co. KG, Groß-Gerau. Das regionale Wasserbeschaffungsunternehmen gewährleistet die Trinkwasserversorgung für mehr als zwei Millionen Menschen im Ballungsraum Rhein-Main.


Nach dem Studium der Lebensmittelchemie in Hamburg wurde Abke wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz-Haber Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin. 1983 wechselte er zu den Stadtwerken Frankfurt a.M. Dort war Abke im Bereich der Wasserversorgung tätig, deren Leiter er 1995 wurde. Von 1998 bis 2001 bekleidete Abke diese Position bei der Mainova AG, die aus den Stadtwerken Frankfurt a.M. und der Maingas AG hervorging. Mit Gründung der Hessenwasser GmbH im Jahr 2001 wurde er deren alleiniger Geschäftsführer.


Abke ist in zahlreichen Ehrenämtern engagiert. Seit 1985 war er in verschiedenen Gremien des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) aktiv. Zudem wurde er 2004 in den Bundesvorstand der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) berufen. Von 2004 bis 2008 war Abke Mitglied des Vorstands von Eureau. Im Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz e.V. – LDEW – ist Abke Mitglied des Vorstands, wasserpolitischer Sprecher sowie Vorsitzender des Landesausschusses „Wasserwirtschaft."


Abke ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Michael G. Feist

BDEW-Vizepräsident

Michael G. Feist (16. Dezember 1949) war von November 2005 bis Juni 2008 Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bzw. des vorherigen Bundesverbandes der Gaswirtschaft (BGW), Berlin, und ist seit Juli 2012 Vizepräsident des BDEW. Zudem ist Michael G. Feist Mitglied des Vorstands des BDEW. Der gebürtige Niedersachse ist Vorsitzender des Vorstands und Kaufmännischer Direktor der Stadtwerke Hannover AG.

Nach dem Studium der Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Hannover mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur, hatte er verschiedene Führungspositionen an unterschiedlichen Standorten der weltweiten ExxonMobil Organisation. Von 1991 bis 1995 war Michael G. Feist als Projektmanager bei Exxon in den USA für internationale Großprojekte zur Entwicklung, Produktion und Vermarktung von neuen Gasvorkommen verantwortlich. Von 1995 bis 2000 war er dann Bereichsleiter mit Zuständigkeit für die Steuerung der Erdgasbeteiligungen der Esso Deutschland GmbH an den Erdgasunternehmen BEB, Ruhrgas Thyssengas und ETG Pipelinegesellschaft. Danach war Michael G. Feist Head Office von ExxonMobil in London und als Projekt Executive für die Steuerung von strategischen Projekten für Gasmarketing, Pipelines und Untergrundspeicher in Zentraleuropa verantwortlich. Bevor Michael G. Feist am 1. April Vorstandsvorsitzender und Kaufmännischer Direktor der Stadtwerke Hannover AG wurde, war er von 2001 bis 2004 Sprecher der Geschäftsführung der Deutschen Essent GmbH in Düsseldorf.

Dr. Claus Gebhardt

BDEW-Vizepräsident

Claus Gebhardt (18. Februar 1949) ist seit Juni 2008 Vizepräsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Der gebürtige bayerische Schwabe ist Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg Holding GmbH. Außerdem ist er Geschäftsführer der für Energie, Wasser und Verkehr zuständigen Tochtergesellschaften im Querverbund. Das kommunale Unternehmen ist das drittgrößte Stadtwerk in Bayern.

 

Nach dem Studium der Physik an der TU München und der Reaktorstation Garching promovierte der Diplom-Physiker an der Universität Ulm. Gebhardt begann seinen Berufsweg bei der Kraftwerk Union AG, Erlangen. Dort war er im Bereich Kernkraft für die Sicherheitstechnik tätig. Danach wechselte Gebhardt zu den Stadtwerken Augsburg. Dort arbeitete er zunächst als Vertriebsleiter. Seit 2000 ist er der Geschäftsführer des Unternehmens und verantwortet die Sparten Strom, Gas und Fernwärme mit den dazugehörigen Dienstleistungen sowie die Sparten Wasser und Verkehr.

 

Gebhardt wurde 2003 in den Vorstand des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), Berlin, berufen. Zudem ist er seit 2003 Vorsitzender des Verbandes der bayerischen Gas- und Wasserwirtschaft (VBGW), München. Gebhardt ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und Vorsitzender der DVGW-Landesgruppe Bayern.

 

Gebhardt ist verheiratet und Vater dreier Kinder.

Dr. Rolf Martin Schmitz

BDEW-Vizepräsident

Rolf Martin Schmitz (17. Juni 1957) war seit Juni 2008 Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, und ist seit Juli 2010 Vizepräsident des BDEW. Der Rheinländer ist Mitglied des Vorstandes der RWE AG, Essen.



Der Maschinenbau-Ingenieur promovierte 1985 in Aachen und begann seinen Berufsweg 1986 bei der STEAG AG, Essen. 1988 wechselte er zur Veba AG (heute: E.ON AG), Düsseldorf. Dort war er in verschiedenen Funktionen für Technik, Umweltschutz, Konzernentwicklung im Energiebereich sowie für Wirtschaftspolitik im Konzern verantwortlich tätig. 1998 wurde Schmitz in den Vorstand der rhenag Rheinische Energie AG, Köln, berufen. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn: Vorstand der Thüga Beteiligungen AG, Köln, Mitglied des Vorstandes der Thüga AG, München sowie Vorsitzender der Geschäftsführung der E.ON Kraftwerke GmbH, Hannover. Vor seinem Wechsel zur RWE AG im Mai 2009 war er Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG, Köln, und Geschäftsführer der Stadtwerke Köln GmbH.



Schmitz gehörte seit 2006 dem Vorstandsrat des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, an und war seit 2007 VDEW-Vizepräsident. Zudem war er Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), Berlin. Seit Herbst 2007 war Schmitz Vizepräsident des BDEW.

Hildegard Müller

Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums

Hildegard Müller (29. Juni 1967) ist seit Oktober 2008 Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasser-wirtschaft (BDEW), Berlin. 

 

Müller begann ihren Berufsweg bei der Dresdner Bank AG. Nach der Ausbildung zur Bankkauffrau studierte die Rheinländerin Betriebswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Die Diplom-Kauffrau war bei der Dresdner Bank AG zuletzt als Abteilungsdirektorin tätig. 

 

Ab 2002 vertrat Müller ihre Heimatstadt Düsseldorf als Abgeordnete im Deutschen Bundestag. 2005 wurde sie zur Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin ernannt. Dort verantwortete sie die Bund-Länder-Koordination der Bundesregierung sowie das Thema Bürokratieabbau. 

 

Müller ist Mutter einer Tochter und engagiert sich in mehreren Ehrenämtern. Sie ist unter anderem Mitglied im Komitee von UNICEF Deutschland und im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Zudem ist sie Vorsitzende des Deutschen Freundeskreises Yad Vashem e.V., der zentralen Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust in Israel sowie Präsidentin der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung.