Tipps für den Hausbau


Beim Hausbau sollte der termingerechte Anschluss ans Trinkwassernetz ebenso wie an die Abwasserentsorgung rechtzeitig geplant sein.

    • Schon bei der Planung legen Sie mit dem Architekten eine geeignete Wasserübergabestelle fest. Sie muss zugänglich, trocken und frostfrei sein. Sinnvoll ist eine Lage, die der Straße zugewandt ist.
    • Den Trinkwasseranschluss beantragt der Bauherr. Die Vordrucke hält das Wasserversorgungsunternehmen bereit. Dort erfahren Sie auch, welche Unterlagen für den Antrag benötigt werden.
    • Stellen Sie den Antrag möglichst frühzeitig.
    • Bei Fragen zum Trinkwasserhausanschluss gibt Ihr Wasserversorgungsunternehmen gerne Auskunft.
    • Fragen zum Abwasserabfluss und zum Anschluss an die Kanalisation beantwortet Ihnen Ihr Abwasserentsorgungsunternehmen.
Material und pH-Wert
Für Trinkwasser-Installationen werden verschiedene Werkstoffe verwendet. Nach Angaben des Umweltbundesamts sind die häufigsten Materialien:

    • Kupfer (45 Prozent)
    • Kunststoffe wie PEX, PVC-C (21 Prozent)
    • Verbundwerkstoffe (19 Prozent)
    • Edelstahl (9 Prozent)

 

Bei der Auswahl des Materials der Rohrleitungen spielt die Zusammensetzung des durchfließenden Wassers eine ausschlaggebende Rolle. Entscheidend ist auch der pH-Wert. Das Kürzel pH bedeutet potentia hydrogenii (lateinisch) = Konzentration der Wasserstoff-Ionen. Es ist der Messwert für den Grad der sauren oder der basischen Reaktion eines Stoffes. Die Skala reicht von 0 bis 14, wobei 0 den stärksten Säuregrad und 14 die höchste basische Reaktion bezeichnen. Der pH-Wert 7,0 ist der neutrale und für die Gesundheit ideale Wert. Nach der Trinkwasserverordnung muss der pH-Wert des Trinkwassers zwischen 6,5 und 9,5 liegen.

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