Wasserschutzgebiete

Wasserschutzgebiet

Sauberes Wasser kann nur aus einer intakten Umwelt kommen. Um unsere Wasservorräte zu schützen, sind die Anlagen zur Gewinnung des Trinkwassers – wie zum Beispiel Brunnen, aus denen es gefördert wird – von Wasserschutzgebieten umgeben. In diesen amtlich festgelegten Zonen ist verboten, was das Grundwasser belasten oder gefährden könnte. Industrielle Produktion ist ausgeschlossen. Landwirtschaftliche Nutzung ist nur unter Auflagen erlaubt. Die Einhaltung der strengen Vorschriften wird laufend überwacht und Verstöße werden bestraft. Die Wasserschutzgebiete sind auch beliebte Erholungsbereiche für Menschen sowie naturbelassene Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Um zu vermeiden, dass chemische Substanzen in den Boden gelangen, fördern viele Wasserversorger in den Einzugsgebieten der Wassergewinnung den ökologischen Landbau. Dabei arbeiten sie mit ortsansässigen Landwirten und Gartenbauern sowie mit namhaften Ökoverbänden zusammen. Nicht zuletzt dank dieser freiwilligen Kooperationen stellen immer mehr Betriebe auf Boden und Gewässer schonende Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung um.

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