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Energiewirtschaft bereitet den Weg für Elektromobilität

Der BDEW und seine Mitgliedsunternehmen treiben die Verkehrswende voran und setzen sich für eine nachhaltige, umweltfreundliche und bezahlbare Mobilität der Zukunft ein. Ihr erklärtes Ziel: die Energiewende auf die Straße bringen.

Grafik E-Auto auf grauem Asphalt

© Fotolia/bluedesign

Im Verkehrsbereich wird heute fast genauso viel CO2 ausgestoßen wie vor 30 Jahren. Hinzu kommt die Belastung mit Feinstaub und Stickoxiden. Spätestens seit der Diskussion um Fahrverbote und strengere CO2-Flottengrenzwerte für Automobilhersteller ist klar: Deutschland muss beim Umstieg auf klimaschonende Fahrzeuge deutlich mehr Tempo machen. Mit Elektroautos, Wasserstoff- und Gasfahrzeugen stehen die notwendigen innovativen Antriebstechnologien für eine zügige Verkehrswende längst bereit.

Schon jetzt emitiert ein E-Auto knapp 60 Prozent weniger CO2 als ein Auto, das mit Super Benzin oder Diesel-Kraftstoff fährt. Da der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix weiter steigen wird und gleichzeitig der Anteil von Kohle an der Stromerzeugung kontinuierlich zurückgeht, wird die Klimabilanz von Elektroautos immer besser.

Die Energiewirtschaft spielt dabei eine zentrale Rolle – sie ist Wegbereiter für die Elektromobilität: Nicht nur, dass sie die Stromnetze so leistungsfähig hält, dass künftig mehrere Millionen E-Autos „tanken“ können. Auch beim Aufbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur ist sie in den letzten Jahren massiv in Vorleistung gegangen. Zudem entwickelt sie für Privatkunden, Gewerbe und Kommunen zunehmend Produkte und Dienstleistungen für klimaschonende Mobilität.

Damit unterstützt sie das Ziel der Bundesregierung, eine bezahlbare, nachhaltige und klimaschonende Mobilität voranzubringen und die notwendigen Rahmenbedingungen für einen Massenmarkt für Elektromobilität in Deutschland zu organisieren.

Dossier Elektromobilität Einleitungsartikel Grafik PwC
Quelle: PwC

Der BDEW vertritt über 85 % der 30 größten Ladesäulenbetreiber und zahlreiche Start-ups und sorgt mit dem Ladesäulenregister für Transparenz im Markt. Darüber hinaus engagieren sich die Mitgliedsunternehmen an über 80 % der CNG-/ Biomethan-Tankstellen und treiben die Entwicklung von grünem Wasserstoff und SNG voran.

BDEW in Nationaler Plattform "Zukunft der Mobilität"

Nicht nur in der unternehmerischen Praxis, sondern auch auf der Nationalen Plattform "Zukunft der Mobilität" (NPM) engagiert sich die Branche für dieses Ziel. Die Plattform ist inhaltlich breit aufgestellt, um die Verkehrswende in ihren verschiedenen Facetten abzubilden: vom Infrastrukturbedarf über Forschung und Entwicklung bis hin zu neuen Mobilitätskonzepten und der immer wichtiger werdenden Verknüpfung von Mobilität, Strom, Wärme und industriellen Prozessen.

Der BDEW beteiligt sich aktiv in verschiedenen Arbeitsgruppen der Plattform, in denen verkehrsträgerübergreifende Lösungsansätze entwickelt werden, wie die Mobilität von morgen erfolgreich gestaltet und auf die Straße gebracht werden kann. Stefan Kapferer, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des BDEW, leitet die Arbeitsgemeinschaft 5 der NPM, die sich mit Infrastrukturthemen und der Sektorkopplung befasst.


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