10. Juni 2013

BDEW-Magazin "Streitfragen!" - Marketman im Netz des Dr. Regulus

Ausgabe 02/2013

Der Umbau der Energieversorgung: ein komplexes Generationenprojekt, das Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit viel Verantwortung gestalten müssen. In dieser Ausgabe des BDEW-Magazins „Streitfragen!“ diskutieren maßgebliche Akteure wieder wichtige Zukunftsfragen, vor denen die Energie- und Wasserwirtschaft steht. Schwerpunkt des Heftes ist die Diskussion um ein neues Strommarktdesign.

Juni 2013. Der Umbau der Energieversorgung: ein komplexes Generationenprojekt, das Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit viel Verantwortung gestalten müssen. In dieser Ausgabe des BDEW-Magazins „Streitfragen!“ diskutieren maßgebliche Akteure wieder wichtige Zukunftsfragen, vor denen die Energie- und Wasserwirtschaft steht. Schwerpunkt des Heftes ist die Diskussion um ein neues Strommarktdesign.

Die Unternehmen der Energiewirtschaft müssen in den kommenden Jahren gewaltige Investitionen leisten, um die Energiewende umzusetzen. Geplant sind Milliardeninvestitionen u.a. in neue Kraftwerke. Doch die Verunsicherung ist groß. Denn zunehmend sind moderne konventionelle Kraftwerke, die auch künftig zur Sicherung der Energieversorgung dringend notwendig sind, nicht mehr rentabel. Dieses Problem erfasst die gesamte Branche und ist kein regionales Problem. Eine zentrale Frage in diesem Zusammenhang unter anderem: Wie wird das zukünftige Marktdesign für die Versorgung mit Energie aussehen? Ewald Woste, Vorstandsvorsitzender der Thüga AG, und Rolf Martin Schmitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der RWE AG, diskutieren Wege zu einem integrierten Marktdesign unter anderem auf Basis der derzeit diskutierten Modelle.

Bärbel Höhn, stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, spricht sich im BDEW-Magazin gegen neue Kohlekraftwerke aus und plädiert für einen breiten Mix von Markt- und Regulierungsinstrumenten sowie für eine stärkere Einbindung der Kommunen im Zuge des Umbaus der Energieversorgung.

Energieeffizienz ist nicht nur eine tragende Säule der Energiewende in Deutschland. Sie zu steigern, stellt einen volks- und betriebswirtschaftlich sinnvollen Weg dar, um Ressourcen zu schonen, steigenden Energiepreisen zu begegnen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Auch die EU hat die Bedeutung eines sparsameren Umgangs mit Energie erkannt und in einer neuen Richtlinie verbindliche Ziele formuliert. Wie kann Deutschland diese Vorgaben erfüllen? Das Wuppertal Institut und die Deutsche Energie-Agentur vertreten gegensätzliche Auffassungen. Im Streitgespräch diskutieren Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), und Prof. Dr. Peter Hennicke, Berater beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie.

Eine weitere Kontroverse: Die Offshore-Windenergie gilt als tragende Säule der Energiewende, doch der Ausbau stockt. Bis 2020 sollen Anlagen mit insgesamt zehn Gigawatt Leistung installiert sein. Bisher sind es erst rund 200 Megawatt. Andererseits liefert der erste deutsche Ostseewindpark mehr Strom als erwartet. Wie viel Offshore-Kapazitäten braucht Deutschland? Kann und muss das Ausbauziel überhaupt erreicht werden? Im Streitgespräch diskutieren Andreas Wagner, Geschäftsführer der Stiftung Offshore-Windenergie, und Jörg Müller, Vorstandsvorsitzender der Enertrag AG, Potenziale von Windenergie für die zukünftige Sicherung der Stromversorgung ebenso wie die großen Herausforderungen beim Ausbau von Offshore: Die Netzanbindung ist schwierig, die Umweltbedingungen auf hoher See sind es auch. Die Vorgaben für den Naturschutz sind hoch und die Finanzierung ist unsicher.

Antworten auf Fragen zu Herausforderungen und Chancen aufgrund des Atomausstiegs, der steigenden Kohleverstromung und der Subventionen für Erneuerbare Energien gibt im Interview Fatih Birol, IEA-Chefökonom. Henryk Wulf, Vorsitzender des Vorstands der Alstom Deutschland, erklärt, wie der Umbau der Energieversorgung das Portfolio seines Unternehmens verändert, wie Alstom mit den gesunkenen Preisen für Anlagen im Erneuerbaren-Bereich umgeht, wie ein zukünftiges Marktdesign aussehen könnte und welche Zukunft der Emissionshandel aus seiner Sicht hat.

In der Rubrik Wasserwirtschaft beschreibt Jürgen Schleier, Geschäftsführer der Wasserwerke Zwickau GmbH, warum in Mitteldeutschland der demografische Wandel besonders ausgeprägt ist, welche Auswirkungen das hat,  wie die Branche reagiert und wie Zwickau gegensteuert.

Nach dem Login (oben rechts) finden Mitglieder weitere Informationen und Serviceleistungen.

Ansprechpartner

Mitglieder können hier nach dem Login die Kontaktdaten der Ansprechpartner zu den jeweiligen Themen einsehen

Anlagen und Materialien