18. Dezember 2013

BDEW-Magazin "Streitfragen!" - kommunale Energiepolitik

Ausgabe 04/2013

Kommunale Energiepolitik und Infrastruktur, das ist der Schwerpunkt der neuen Ausgabe des BDEW-Magazins Streitfragen! Bestellen Sie ihr persönliches Exemplar oder werden Sie Abonnent.

Die Themen in der aktuellen Ausgabe sind unter anderem:

Gerd Landsberg vom Deutschen Städte- und Gemeindebund und Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG, diskutieren über kommunale Aufgaben und Handlungsmöglichkeiten, mögliche Gründe für die Renaissance von Stadtwerken und darüber, was kommunale Energiepolitik erreichen kann und welche Risiken es gibt.

Wenn die Erneuerbaren Energien den größten Teil des Stroms liefern sollen, braucht Deutschland neue Mechanismen für den laufenden Ausgleich von Angebot und Nachfrage. Christian Haferkamp, Geschäftsführer bei EWE, und Thomas Mahlbacher, Geschäftsführer der Stadtwerke Fellbach, diskutieren kontrovers unter anderem darüber, welche Arbeitsteilung zwischen Vertrieben und Netzbetreibern künftig sinnvoll ist und welche neuen Geschäftsfelder entstehen.

Unter dem Titel „700 Energiegenossenschaften und kein Ende“ gibt Eckhardt Ott, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes, Auskunft über das Potenzial für Energiegenossenschaften und den Nutzen von Kooperationen in der Finanzierung: „Mehr Geld für größere Investitionen“.

Martin Klieve, Stadtkämmerer in Essen, spricht im Interview unter anderem über die Auswirkungen der Energiewende auf Kommunen. Sind 100 Prozent Ökostrom eine Perspektive? Ist der Kauf des Stromnetzes ein Weg, um mehr Geld in die städtische Kasse zu bekommen?

Klaus Steiner, Geschäftsführer der Stadtwerke Lindau, berichtet im Interview unter dem Titel „Breitband-Datennetze: Ein neues Geschäftsfeld für Stadtwerke?“ über Erfahrungen der Stadtwerke Lindau. Das Telekommunikationsgeschäft ist kein Selbstläufer: Stadtwerke brauchen eine gute Strategie, um in diesem Markt mitspielen zu können.

Zwei Stadtwerke, zwei Meinungen: Die Geschäftsführer Matthias Trunk von den Stadtwerken Neumünster und Christoph Born von den Stadtwerken Stade diskutieren den Trend der Rekommunalisierung sowie u.a. die Frage, ob ein Stadtwerk immer „das Netz“ betreiben sollte, und welche Chancen und Risiken das Geschäftsfeld hat.

Neue Geschäftsfelder und neue Technik brauchen neue Köpfe: Peter Asmuth, Technik-Vorstand der Stadtwerke Aachen, und Andreas Henrich, Leiter des Personalmanagements der RWE Deutschland AG, gehen auf das Thema Nachwuchs in der Energie- und Wasserwirtschaft ein. Sie geben Antworten auf die Fragen: Wann und in welchen Bereichen erwarten die Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft einen Nachwuchsmangel? Welche personellen Ressourcen erfordert die Energiewende? Wie können zukünftig junge Menschen für die anspruchsvollen Ausbildungsberufe und Einsatzfelder in der Energie- und Wasserwirtschaft begeistert werden?

In der Rubrik Wasserwirtschaft beleuchten der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel und der Geschäftsführer des Abwasser-Zweckverbandes Niedergrafschaft, Johann Hans, das Thema Nitratbelastung des Grund- und Trinkwassers.

Die Stadtwerke Leipzig sind Gründungsmitglied der Energiebörse EEX. Seit deren Gründung hat sich viel verändert. Peter Lintzel, Bereichsleiter Großhandel und Erzeugung der Stadtwerke Leipzig zieht ein Fazit und berichtet unter anderem, welche Funktion der Energiehandel in der Beschaffung von kommunalen Unternehmen hat und wie er helfen kann, die Klimaziele zu erreichen.

Bauvorhaben im Zuge der Energiewende stoßen zunehmend auf gut organisierten Bürgerprotest. Für den Politologen Franz Walter von der Universität Göttingen ist der Widerstand gegen die Errichtung von Windparks und Stromtrassen nicht zuletzt Ausdruck eines wachsenden Misstrauens. Nach seinen Erkenntnissen richtet sich der Argwohn der Bürger aber nicht nur gegen die Politik - auch Unternehmen müssen sich darauf einstellen.

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