02. Mai 2013, Berlin

BDEW zur Mitteilung der EU-Kommission zu Energietechnologien:

Innovationen sind wichtiger Treiber der Energiewende

BDEW: Für Energiewende neue Produkte und Technologien erforderlich

Die Europäische Kommission hat heute ihre Mitteilung "Energietechnologien und Innovation" vorgelegt, in der eine Innovationsstrategie bis 2020 und darüber hinaus formuliert wird. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sieht in den Überlegungen der Kommission einen wichtigen Beitrag, um die Rahmenbedingungen für notwendige Innovationen im Bereich der Energiewirtschaft weiter zu verbessern. "Zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende in Deutschland brauchen wir neue, innovative Produkte und Geschäftsmodelle sowie technische Innovationen", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung heute in Berlin.

Erforderlich seien beispielsweise die Forschung zu zuverlässigen zentralen und dezentralen Energiespeichern für den Stunden-, Tages- und auch den längerfristigen Ausgleich, zu einer neuen Übertragungsinfrastruktur, die den großräumigen Transport von Strom gewährleistet sowie zur Entwicklung intelligenter Verteilnetze, die besser auf den lokalen Ausgleich von dezentral erzeugtem Strom und den lokalen Verbrauchsanforderungen hinwirken können. "Notwendig sind zudem neue Steuerungs- und Kommunikationsansätze auf der Kundenseite, die Signale für die Verbrauchsoptimierung geben", sagte Müller.

Dabei könne keine Technologie isoliert von den Entwicklungen in den anderen Handlungsbereichen gesehen werden. "Entscheidendes Thema ist für den BDEW die Systemsicht, also der Blick auf das komplexe Zusammenspiel von Energiebereitstellung und -umwandlung, Transport- und Speicher-Infrastrukturen, Energieversorgung und die Rolle der Endverbraucher. Die bislang isolierte Betrachtung der einzelnen Forschungs- und Handlungsfelder ist dagegen nicht zielführend", so die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Es sei daher grundsätzlich erfreulich, dass die Europäische Kommission diesem zentralen Aspekt bei der Weiterentwicklung des Strategieplans für Energietechnologien (SET-Plan) Rechnung tragen will, der ein zentrales europäisches Förderinstrument für Energietechnologien darstelle.

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Jan Ulland
Pressesprecher / Press Spokesman
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