08. Juli 2013

Broschüre zur "Energie-Initiative der Alpenländer" veröffentlicht

Die "Energie-Initiative der Alpenländer - D-A-CH" vertritt die energiewirtschaftlichen Interessen der drei Branchenverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Bereich der Stromspeicherung. Sie soll u.a. die von der Politik ins Leben gerufene Initiative zur Erschließung von Potenzialen für Pumpspeicherkraftwerke im Alpenraum begleiten. Eine neue Broschüre beschreibt die seit Ende 2012 bestehende Kooperation der Verbände BDEW, Oesterreichs Energie und VSE und erläutert ihre Ziele und Aufgaben.

Deutschland, Österreich und die Schweiz wollen den Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken durch eine verstärkte Zusammenarbeit vorantreiben. Hierzu wurde am 2. Mai 2012 von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, dem österreichischen Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner sowie der schweizerischen Bundesrätin für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation, Doris Leuthard, eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.

Die Verbände BDEW, Oesterreichs Energie und der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) haben in Reaktion hierauf die "Energie-Initiative der Alpenländer" gegründet, um die zwischen den Ministerien vereinbarte Kooperation durch die jeweiligen Spitzenverbände energiewirtschaftlich zu flankieren. Als offizieller Startschuss fungierte dabei der Kongress von Oesterreichs Energie am 17. und 18. Oktober 2012 in Wien. Ziel der Verbände-Initiative ist es, die seit Jahrzehnten gut funktionierende Kooperation zwischen Unternehmen dieser drei Länder nochmals aufzuzeigen und zum spezifischen Thema Pumpspeicherkraftwerke zu intensivieren sowie die Realisierung der auf ministerieller Ebene beschlossenen Kooperation zu unterstützen. Zudem wollen die Verbände gemeinsam auf den erforderlichen grenzüberschreitenden Ausbau der Energieinfrastruktur sowie auf europaweit vorhandene Hemmnisse zu Nutzung und Ausbau von Speicherpotenzialen hinweisen. 

"Energiepolitik muss in der deutschen Politik europäisch gedacht werden"
Die nun erschienene Broschüre macht die seit Ende 2012 bestehende Kooperation der Verbände BDEW, Oesterreichs Energie und VSE publik. In den kommenden Wochen und Monaten werden die Verbände im Dialog mit den beteiligten Ministerien für die länderübergreifende Zusammenarbeit eintreten. Dabei steht die "Energie-Initiative der Alpenländer" explizit auch weiteren Anrainern dieser Region offen, da die Energiewende in Deutschland kein nationales Projekt ist. Auf dem diesjährigen BDEW-Kongress hat Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, in ihrer Eröffnungsrede darauf hingewiesen, dass es auch in der Verantwortung der Energiewirtschaft liege, dass die "Energiepolitik in der deutschen Politik europäisch gedacht wird. Wir haben ein Interesse an europäischen Lösungen und die Verbraucher profitieren davon, dass wir dadurch die Energiewende kostengünstiger gestalten können." 


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Mathias Timm
Geschäftsbereich Erzeugung
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