Präsidium

Das BDEW-Präsidium besteht aus dem Präsidenten und vier Vizepräsidenten sowie den Hauptgeschäftsführern mit beratender Stimme. Der Präsident der vorherigen Amtsperiode ist geborenes Mitglied des Präsidiums. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Präsidiums werden vom Vorstand aus seiner Mitte auf zwei Jahre gewählt. Im BDEW-Präsidium sind satzungsgemäß die Sparten Gas, Strom/Fernwärme und Wasser/Abwasser, die Versorgungsgruppen (Größenklassen) und die Wertschöpfungsstufen sowie die Querverbundunternehmen angemessen repräsentiert.

Für die Amtszeit bis 2016 setzt sich das BDEW-Präsidium wie folgt zusammen:

Dipl. Ing. Johannes Kempmann

BDEW-Präsident

Den gebürtigen Münchner, Johannes Kempmann (geb. am 15.04.1954), zog es bald in den Norden. Sein Abitur machte der damals 20jährige 1974 bereits in Berlin. In der dortigen Technischen Universität erhielt er sein Diplom als Ingenieur für Stadt- und Regionalplanung. In den folgenden sechs Jahren freiberuflicher Tätigkeit engagiert sich Kempmann auch als ehrenamtlicher Pressesprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg gegen die Atommüll-Deponie in Gorleben. Von 1986 – 1994 ging er für Bündnis 90/Die Grünen in den Niedersächsischen Landtag. Danach brachte er als Geschäftsführer der Energieagentur Sachsen-Anhalt Contracting-Modelle für die Landesliegenschaften auf den Weg und bemühte sich mit einer Windkraft-Potenzialstudie um eine realistische Einschätzung dieser Energieform. Seit 1998 ist Kempmann Technischer Geschäftsführer der Städtischen Werke Magdeburg GmbH & Co. KG (SWM Magdeburg). Die SWM Magdeburg sind ein klassisches Querverbundunternehmen mit den Sparten Strom, Gas, Wasser, Abwasser und Wärme. Zum SWM Konzern gehören mittlerweile zwölf weitere Unternehmen. Seit Juni 2014 ist Johannes Kempmann Präsident des BDEW.

Jörg Simon

BDEW-Vizepräsident Wasser/Abwasser

Jörg Simon (23. April 1962) war seit 2008 Mitglied im Bundesvorstand des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) Berlin (davor bereits Mitglied des BGW-Vorstandes), seit 2008 Vorsitzender des Vorstands der BDEW-Landesgruppe Berlin/Brandenburg (davor bereits BGW Landesgruppenvorsitzender) und ist seit Juni 2014 Vizepräsident des BDEW. Jörg Simon ist Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe. Jörg Simon studierte an der RWTH Aachen und ist Diplom-Ingenieur und Diplom-Wirtschaftsingenieur. Nach seinem Studium begann er seine berufliche Laufbahn beim Energiekonzern Veba im Bereich Energiewirtschaft in Gelsenkirchen. 1997 wurde er Geschäftsführer der OEWA Wasser und Abwasser GmbH und zwei Jahre später Geschäftsführer von Veolia Deutschland. Jörg Simon ist seit Ende 1999 Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe.

Dr. Rolf Martin Schmitz

BDEW-Vizepräsident

Rolf Martin Schmitz (17. Juni 1957) war seit Juni 2008 Präsident des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, und ist seit Juli 2010 Vizepräsident des BDEW. Der Rheinländer ist Mitglied des Vorstandes der RWE AG, Essen.



Der Maschinenbau-Ingenieur promovierte 1985 in Aachen und begann seinen Berufsweg 1986 bei der STEAG AG, Essen. 1988 wechselte er zur Veba AG (heute: E.ON AG), Düsseldorf. Dort war er in verschiedenen Funktionen für Technik, Umweltschutz, Konzernentwicklung im Energiebereich sowie für Wirtschaftspolitik im Konzern verantwortlich tätig. 1998 wurde Schmitz in den Vorstand der rhenag Rheinische Energie AG, Köln, berufen. Weitere Stationen seiner beruflichen Laufbahn: Vorstand der Thüga Beteiligungen AG, Köln, Mitglied des Vorstandes der Thüga AG, München sowie Vorsitzender der Geschäftsführung der E.ON Kraftwerke GmbH, Hannover. Vor seinem Wechsel zur RWE AG im Mai 2009 war er Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG, Köln, und Geschäftsführer der Stadtwerke Köln GmbH.



Schmitz gehörte seit 2006 dem Vorstandsrat des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin, an und war seit 2007 VDEW-Vizepräsident. Zudem war er Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), Berlin. Seit Herbst 2007 war Schmitz Vizepräsident des BDEW.

Dieter Steinkamp

BDEW-Vizepräsident

Dieter Steinkamp (geb. am 30.04.1960) ist seit Juni 2009 Vorstandsvorsitzender der Rhein-Energie AG Köln sowie Vorstandsvorsitzender der GEW Köln AG. Dieter Steinkamp hat sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln im Jahr 1985 abgeschlossen. Seinen Berufsweg begann er bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG). Im Jahr 1992 schloss Dieter Steinkamp seine Promotion im Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Köln ab.
Anschließende Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren: Beigeordneter der Stadt Duisburg und Kaufmännisches Vorstandsmitglied der Zoo Duisburg AG. Im Jahr 1999 kehrte Steinkamp in die Energiewirtschaft zurück und wurde Leiter der Stabsabteilung Unternehmensplanung, Energiehandel und Verkehrswirtschaft der DVV, SWDU und DVG sowie Geschäftsführer mehrerer Tochter-GmbHs. Steinkamp gehörte von 2004 bis 2007 dem Vorstand der Stadtwerke Krefeld an, von 2007 bis 2009 war er zunächst Vertriebsvorstand der RheinEnergie AG sowie Mitglied des Vorstandes der GEW Köln AG. Seit 2009 ist Dieter Steinkamp Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Köln GmbH.
Seit November 2015 ist Dieter Steinkamp Vizepräsident des BDEW.

Stefan Kapferer

Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums

Stefan Kapferer wurde am 6. November 1965 in Karlsruhe geboren. Nach dem Abitur und dem Wehrdienst studierte Herr Kapferer Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz. Nach dem Diplom Ende 1992 arbeitete er als Stipendiat der Treuhandanstalt Berlin in einem Forschungsprojekt mit.

Von September 1993 bis Ende 1998 war Herr Kapferer für den FDP-Landesverband Niedersachsen in Hannover tätig. Ab Januar 1999 arbeitete er in der FDP-Bundestagsfraktion für deren Vorsitzenden Dr. Wolfgang Gerhardt, der ihn im August 1999 zum Leiter der Abteilung Strategie und Kampagnen in der Bundesgeschäftsstelle berief.

Im August 2003 wechselte Herr Kapferer als Abteilungsleiter in die Niedersächsische Staatskanzlei. Als Dienststellenleiter der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund begleitete er die Gesetzgebungsarbeit im Bundesrat.

Im Oktober 2008 berief der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Walter Hirche, Herrn Kapferer zu seinem Staatssekretär in Hannover. Neben seiner Tätigkeit im Ministerium war Herr Kapferer aufgrund seiner Funktion in dieser Zeit Vorsitzender des Aufsichtsrates der N-Bank, der Förderbank des Landes Niedersachsen und der Jade-Weserport-Realisierungsgesellschaft.

2009 wurde Herr Kapferer als Staatssekretär des Bundesministeriums für Gesundheit berufen. Als einziger beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit hatte er die politische und organisatorische Gesamtverantwortung.

Mit der Berufung von Dr. Philipp Rösler zum Bundeswirtschaftsminister wechselte Herr Kapferer im Juni 2011 in das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Zu seinen Aufgabenschwerpunkten gehörte die Gesetzgebungskoordination mit dem Bundeskanzleramt als Staatssekretär des Vizekanzlers. Außerdem vertrat er das Ministerium regelmäßig in europäischen Räten wie dem Energieministerrat. Mit dem Wechsel von Staatssekretär Jochen Homann zur Bundesnetzagentur kam die Verantwortung für die Energieabteilung zusätzlich hinzu. Herr Kapferer übernahm auch den Aufsichtsratsvorsitz bei der Deutschen Energieagentur. Nach der Bundestagswahl 2013 blieb Herr Kapferer Staatssekretär bei Bundesminister Sigmar Gabriel im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Von Oktober 2014 bis April 2016 war Herr Kapferer Stellvertretender Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris. Er verantwortete dort die Arbeit der Organisation in den Bereichen „Science, Technology and Industry“ und „Employment, Labour, Social Security“ sowie das „Centre for Entrepreneurship“.

Seit 1.5.2016 ist Herr Kapferer Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des BDEW.

Herr Kapferer ist verheiratet und hat zwei schulpflichtige Kinder. Sein Wohnsitz ist Berlin.

Nach dem Login (oben rechts) finden Mitglieder weitere Informationen und Serviceleistungen.