Internationale Energie- und Klimapolitik

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Europäische Kommission legt Energieinfrastrukturpaket vor

Die Europäische Kommission hat am 17. November 2010 ihr Energieinfrastrukturpaket als einen zentralen Baustein der "Energie 2020"-Strategie vorgelegt. Sie strebt damit einen Paradigmenwechsel im Auf- und Ausbau der Energienetzinfrastruktur bis 2020 und darüber hinaus an. So sollen mit einem "Konzept" für ein integriertes europäisches Energienetz prioritäre Infrastrukturprojekte identifiziert und durch beschleunigte und vereinfachte Genehmigungsverfahren sowie - falls erforderlich - über eine EU-Finanzierung umgesetzt werden (vgl. BDEW extra 27/2010). Mehr

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Erfolgreicher Start des Market Coupling - großer Schritt zum Strombinnenmarkt

Am 9. November 2010 sind - auf dem Weg zu einem integrierten EU-weiten Binnenmarkt für Strom - zwei aufeinander abgestimmte Marktkopplungsverfahren erfolgreich gestartet. Es handelt sich um eine Kopplung der Großhandelsmärkte Zentral-Westeuropas unter der Beteiligung von Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich und Deutschland / Österreich. Diese Marktkopplung bezieht darüber hinaus die Stromspotmärkte Nordeuropas ein. Hier werden über Deutschland / Österreich die Länder Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland in den Wettbewerb integriert. Ein Market-Coupling dieses Umfangs und dieser Komplexität stellt eine bislang weltweit einmalige Pionierleistung dar. Es bestehen außerdem Vorüberlegungen zu einer geographischen Ausweitung dieser Marktkopplung und ihrer Verfeinerung. Mehr

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Positionspapier: Energie 2020

Eine Strategie für wettbewerbsfähige, nachhaltige und sichere Energie Mehr

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Sitzung der EU-Umweltminister am 14.10.2010, Quelle: Rat der Europäischen Union

Über eine Anhebung ihres Klimaschutzziels entscheidet die EU frühestens Anfang 2011

Wesentliche Ergebnisse des EU-Umweltministerrates am 14. Oktober 2010 waren die Vertagung eines möglichen Anhebens des EU-Treibhausgasminderungsziels bis 2020 über die derzeitige 20-Prozent-Reduktion hinaus sowie die Vorbereitung des EU-Mandats für die internationalen Klimaschutzverhandlungen in Cancún im November/Dezember 2010. Mehr

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Eurostat-Strompreisvergleich 2. Halbjahr 2007:

Deutsche Strompreise liegen im europäischen Mittelfeld

Im europäischen Vergleich der Strompreise ohne Staatslasten liegt Deutschland im guten Mittelfeld. Dies ist das Ergebnis der neuen, aussagekräftigeren Erhebungsmethodik, die das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) seit Beginn des Jahres 2008 anwendet. Damit ist klar: Wenn jeweils nur diejenigen Preisbestandteile einander gegenübergestellt werden, die von den Stromversorgern beeinflusst werden können, muss die deutsche Energiewirtschaft den europäischen Vergleich nicht scheuen. Nach der Eurostat-Erhebung vom Januar 2008, in der Durchschnittswerte aus 29 Ländern für das zweite Halbjahr 2007 berücksichtigt werden, liegen in der Kategorie Preise ohne Steuern, Abgaben und Umlagen die deutschen Strompreise bei der Belieferung mittlerer Industrieunternehmen auf Platz 17. Bei den Strompreisen für Haushalte nimmt Deutschland in dieser Kategorie Rang 21 ein. Die Eurostat-Angaben bestätigen damit die Berechnungen der Universität Duisburg-Essen in der Strompreisstudie, die im Frühjahr 2008 veröffentlicht wurde (BDEW direkt spezial 36/08). Mehr

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