Energie- und Klimapolitik Deutschland

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Eurostat-Strompreisvergleich 2. Halbjahr 2007:

Deutsche Strompreise liegen im europäischen Mittelfeld

Im europäischen Vergleich der Strompreise ohne Staatslasten liegt Deutschland im guten Mittelfeld. Dies ist das Ergebnis der neuen, aussagekräftigeren Erhebungsmethodik, die das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) seit Beginn des Jahres 2008 anwendet. Damit ist klar: Wenn jeweils nur diejenigen Preisbestandteile einander gegenübergestellt werden, die von den Stromversorgern beeinflusst werden können, muss die deutsche Energiewirtschaft den europäischen Vergleich nicht scheuen. Nach der Eurostat-Erhebung vom Januar 2008, in der Durchschnittswerte aus 29 Ländern für das zweite Halbjahr 2007 berücksichtigt werden, liegen in der Kategorie Preise ohne Steuern, Abgaben und Umlagen die deutschen Strompreise bei der Belieferung mittlerer Industrieunternehmen auf Platz 17. Bei den Strompreisen für Haushalte nimmt Deutschland in dieser Kategorie Rang 21 ein. Die Eurostat-Angaben bestätigen damit die Berechnungen der Universität Duisburg-Essen in der Strompreisstudie, die im Frühjahr 2008 veröffentlicht wurde (BDEW direkt spezial 36/08). Mehr

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BDEW-Stadtwerkestudie: Energieversorger spüren Folgen des Wettbewerbs

In den letzten Monaten haben sich die Energiemärkte spürbar belebt. Für drei Viertel der Stadtwerke und regionalen Energieversorger ist der Wettbewerb im Strom- und Gasmarkt daher ein wichtiges Thema, mit dem sie sich in den nächsten zwei bis drei Jahren auseinandersetzen müssen. Die Stadtwerke wollen vor allem zunehmend Kooperationen eingehen. Sie reagieren damit auf die negativen Auswirkungen des Wettbewerbs, u.a. wegen sinkender Gewinne und steigender Marktkonzentration. Dies zeigen die Ergebnisse der Expertenbefragung bei Vorständen und Geschäftsführern von 102 Stadtwerken und regionalen EVU. Mehr

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