Energieaußenpolitik

Die Europäische Union bezieht einen großen Teil der Energie aus Drittstaaten. Vor diesem Hintergrund sind die Beziehungen der EU zu wichtigen Energiepartnern wie Russland, Norwegen, den USA, Indien und China u.a. im Rahmen sogenannter "Energiedialoge" Kernbestand der europäischen Energieaußenpolitik. Neben der Versorgungssicherheit gehören Infrastruktur, Wettbewerb und Klimaschutz zu den zentralen Themen. Auf internationaler Ebene steht vor allem die Verhandlung eines neuen globalen Klimaübereinkommens für das Jahr 2015 auf der Agenda. Mehr

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Erfolgreicher Start der lastflussbasierten Day-ahead-Marktkopplung am 20. Mai 2015 in der Stromregion Zentralwesteuropa

Eine effizientere Nutzung von Transportkapazitäten im grenzüberschreitenden Day-ahead-Handel ist das Ergebnis der erfolgreichen Einführung der lastflussbasierten (flowbased) Marktkopplung in Zentralwesteuropa. Mit dem Start am 20. Mai 2015 ist ein wichtiger Meilenstein zur Umsetzung des Europäischen Binnenmarktes für Strom erreicht und der Anbieterwettbewerb gestärkt worden. Der BDEW hat die Einführung der lastflussbasierten Methode unterstützt und auf die Bedeutung der robusten und transparenten Ausgestaltung hingewiesen, um den volkwirtschaftlichen Nutzen der Marktintegration bestmöglich zu heben. Mehr

Stellungnahmen
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Position paper on the CEER Consultation "The Future Role of DSOs"

Der Rat der europäischen Regulierer (CEER) hat am 19. Dezember 2014 ein Konsultationspapier zur zukünftigen Rolle der Strom- und Gasverteilnetzbetreiber unter dem Titel "The Future Role of DSOs" veröffentlicht und Stakeholder um Rückmeldungen anhand konkreter Fragen bis zum 27. Februar 2015 gebeten. Die Konsultation war im September 2014 von ACER und CEER im Strategiepapier "Bridge to 2025" angekündigt worden. Den Entwurf der "Bridge to 2025" hatte der BDEW im Juni 2014 mit einer umfangreichen Stellungnahme kommentiert. Mehr

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Position paper on the ACER Consultation "European Energy Regulation: A Bridge to 2025"

Die europäische Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER) hat Ende April 2014 ein Grünbuch zum künftigen Handlungsbedarf im Bereich der Energieregulierung veröffentlicht. Mit dem Grünbuch legt ACER einen Grundstein für die Ausrichtung der Regulierungstätigkeiten bis 2025. Dargestellt wird der mittel- bis langfristige Regulierungsbedarf für die Großhandelsmärkte Strom und Gas, für Investitionen in die Energieinfrastruktur, für die Ausgestaltung der Endkundenmärkte, die Rolle der Verbraucher und der VNB sowie den Ordnungsrahmen, u.a. mit Blick auf die Aufgaben der Regulierer und der Vereinigungen ENTSO-E und ENTSOG. Der BDEW begrüßt die Analysen von ACER, warnt allerdings vor vorschnellen Schlüssen für politisches Handeln. Regulierungsaktivitäten sollen insgesamt auf das tatsächlich notwendige Maß beschränkt bleiben. Eine effektive Umsetzung der bereits bestehenden Regelungen aus dem 3. Energiebinnenmarktpaket, verbunden mit der Anwendung allgemein verbindlicher Marktprozesse, bieten die beste Grundlage für einen effektiven Wettbewerb auf den Endkundenmärkten und diskriminierungsfreien Netzzugang für Marktteilnehmer, wie die Situation in Deutschland zeigt. Erweiterte Vorgaben, etwa weitergehende Unbundling-Vorschriften für Verteilnetzbetreiber, werden als kontraproduktiv angesehen. Für die künftige Verteilung von Verantwortlichkeiten in einem "Smart Grid" ist ein intensiver Dialog mit den betroffenen Akteursgruppen erforderlich. Mehr

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