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BDEW veröffentlicht Gutachten zu Kosten der Nitratbelastung:

Nitratverschmutzung: Ohne wirksame Gegenmaßnahmen drohen regional stark steigende Wasserpreise

BDEW fordert verschärftes Düngerecht / Deutschland braucht Agrarwende

Wenn sich die gängige Düngepraxis jetzt nicht ändert, könnten nach Berechnungen eines BDEW-Gutachtens erhebliche Mehrkosten auf die Verbraucher zukommen: "Trinkwasser könnte in einigen Regionen um bis zu 62 Prozent teurer werden. Denn die zunehmende Verschmutzung des Grundwassers erfordert eine immer kostenintensivere Trinkwasseraufbereitung. Noch kann die Politik das Ruder herumreißen. Dafür müsste sie das Düngegesetz und die Düngeverordnung so verschärfen, dass die Nitratbelastung nachhaltig reduziert wird", sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser. Mehr

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BDEW zur Novelle der Klärschlamm-Verordnung im Bundeskabinett:

Vernünftiger Kompromiss zur Klärschlammverbrennung und Phosphor-Rückgewinnung

Klärschlamm-Mitverbrennung sollte jedoch technologieoffen ausgestaltet werden

Das Bundeskabinett hat heute die Neuordnung der Klärschlammverwertung beschlossen. In der Verordnung werden der schrittweise Ausstieg aus der bodenbezogenen Klärschlammverwertung und der verpflichtende Einstieg in die Rückgewinnung von Phosphor geregelt. "Der BDEW begrüßt, dass die Verordnungsinhalte im Rahmen der politischen Debatte praktikabel gestaltet wurden. Dazu zählen insbesondere die längeren Übergangsfristen für den Bau von Klärschlammverbrennungs- und Phosphor-Rückgewinnungsanlagen", sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser heute in Berlin. Mehr

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BDEW mit neuem Grundsatzprogramm:

BDEW legt Roadmap zur Eco-Mobilität vor

Alternative Antriebe sind Schlüssel der Energiewende / Politik muss Förderprogramm für Ladeinfrastruktur zügig umsetzen / Verlängerung Steuerermäßigung für Erdgasfahrzeuge längst überfällig

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat einen Fahrplan für die Weiterentwicklung klimafreundlicher Antriebstechnologien und den Ausbau einer zuverlässigen Ladeinfrastruktur entwickelt. Darin werden insgesamt acht Handlungsempfehlungen zum weiteren Aufbau der Eco-Mobilität identifiziert. Die "Roadmap Eco-Mobilität" hat Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, heute dem Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, übergeben. Mehr

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Neue Services für BDEW-Mitgliedsunternehmen:

BDEW vernetzt Start-ups und Energieunternehmen

Online-Plattform zeigt Innovationen im Bereich Digitalisierung / Datenbank mit mehr als 700 Unternehmen ins Leben gerufen / Neue Rubrik "Start-up der Woche"

Der BDEW bietet seinen Mitgliedsunternehmen ab sofort eine Informations- und Vernetzungsplattform an, auf der innovative digitale Projekte und Technologien vorgestellt werden. Gleichzeitig können die Unternehmen mithilfe einer Datenbank Kontakte zu über 700 Start-ups herstellen und konkrete Kooperationen eingehen. Mit diesem exklusiven Mitgliederservice will der BDEW seine Unternehmen bei der Realisierung neuer Geschäftsmodelle unterstützen. Die neuen Services sind in Zusammenarbeit mit dem Aachener Unternehmen ENERGIELOFT, einer Ausgründung der RWTH Aachen, entstanden. Mehr

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Zum Nitrat-Bericht der Bundesregierung:

Düngerecht muss Verschmutzung des Grundwassers einen Riegel vorschieben

Deutschland braucht strengere Kontrollen / Ziel muss Agrarwende sein

"Der heute veröffentlichte Nitrat-Bericht zeigt erneut: Die industrielle Landwirtschaft überdüngt die Felder in einigen Regionen massiv und verschmutzt damit unser Grundwasser. Die Bundesregierung muss endlich das Düngerecht verschärfen und wirksame Kontrollen einführen. Ansonsten leistet sie quasi einer Gülle-Entsorgung über die Felder Vorschub. Wasser ist unsere wichtigste Lebensressource. Wir brauchen jetzt konsequente Entscheidungen für den Gewässerschutz. Auch künftige Generationen müssen auf sauberes Grundwasser zurückgreifen können", fordert Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser. Mehr

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Neue Studie zum Thema Heizen und Energie in der Wohnungswirtschaft:

Wohnungs- und Energieunternehmen: Wichtige Partner für die Wärmewende

Untersuchung zeigt Möglichkeiten der Kooperation auf / Energieeffizienz und Contracting sind gefragt

"Es besteht enormes Potenzial für die Kooperation zwischen Wohnungs- und Energiewirtschaft. Der Beratungsbedarf der Wohnungswirtschaft ist vor allem bei Quartierslösungen und Energieeffizienzmaßnahmen gerade im kommunalen Bereich sehr hoch", kommentierte Anke Tuschek, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung, die Ergebnisse der neuen Studie zum Thema Heizen und Energie in der Wohnungswirtschaft. Hierfür wurde erstmals umfassend der Heizungsmarkt vermieteter Wohnungen im Bestand sowohl professionell-gewerblicher als auch privater Vermieter untersucht. Die Studie wurde im Auftrag des BDEW von der Analyse & Konzepte Beratungsgesellschaft durchgeführt. Mehr

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ZSW und BDEW zum Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch 2016:

Erneuerbaren-Anteil liegt 2016 bei rund 32 Prozent

Rekordeinspeisung bei Wind offshore / Druck auf Netzausbau steigt

Die Erneuerbaren Energien werden 2016 voraussichtlich 32 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland decken. Zu diesem Ergebnis kommen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Schätzung. Demnach könnten über 191 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen bis zum Jahresende erzeugt werden. Das wäre ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr: 2015 lag der Anteil der Erneuerbaren Energien mit knapp über 187 Mrd. kWh bei 31,5 Prozent des Bruttostromverbrauchs. Laut Energiekonzept der Bundesregierung soll bis 2020 der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch 35 Prozent betragen. Mehr

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Erzeugungsmix, Strom- und Gasverbrauch 2016:

Erdgas mit deutlichem Zuwachs - Stromerzeugung aus Kohle und Kernenergie sinkt

Gasverbrauch steigt um zehn Prozent, Stromverbrauch leicht rückläufig

Die Stromerzeugung aus Kohle- und Kernkraftwerken ist 2016 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. In den mit Braun- und Steinkohle betriebenen Anlagen wurden 2016 nach vorläufigen Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) 12,2 Terrawattstunden (TWh) weniger Strom erzeugt. Ihr Anteil am Erzeugungsmix beträgt damit 2016 voraussichtlich rund 40 Prozent. Bei der Kernenergie betrug der Rückgang 6,9 TWh (Anteil: 13 Prozent). Mehr

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Statement für die Presse:

BDEW zur Reform des EU-Emissionshandelssystems

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments (ENVI) hat heute über die Reformvorschläge für das Emissionshandelssystem (EHS) in der 4. Handelsperiode (2021 - 2030) abgestimmt. Hierzu Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: Mehr

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BDEW zum "Winterpaket" der EU-Kommission:

Wichtiger Schritt für effizienten EU-Energiebinnenmarkt

"Die Vorschläge der Europäischen Kommission sind ein logischer Schritt auf dem Weg zu einem funktionierenden EU-Energiebinnenmarkt. Einheitliche Regeln, zum Beispiel für die Förderung von Erneuerbaren oder die Ausgestaltung von Kapazitätsmärkten, werden helfen, die klima- und energiepolitischen Ziele der EU auf kosteneffiziente Weise zu erreichen. Sicherlich gibt es noch Diskussionsbedarf. Wer aber voreilig Kassandrarufe ausstößt und im Winterpaket zum Beispiel das Ende der Erneuerbaren sieht, ignoriert die technischen und ökonomischen Realitäten", so Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, in einer ersten Bewertung des von der EU-Kommission heute vorgelegten "Winterpakets". Mehr

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