Presseinformationen

Übersicht

BDEW zur morgigen Verabschiedung der Stoffstrombilanz-Verordnung im Bundesrat:

Vorgesehene Düngeregeln sind umweltpolitisch nicht vertretbar

Anlage 4 der Regierungsvorlage muss gestrichen werden

21. September 2017 - "Wir appellieren an die Vertreter des Bundesrats, auf eine Nachbesserung der aktuellen Fassung der Stoffstrombilanz-Verordnung zu drängen. Wer dem aktuellen Entwurf mit all seinen Schlupflöchern und großzügigen Ausnahmen für die industrielle Landwirtschaft zustimmt, nimmt in Kauf, dass künftig noch mehr Dünger auf die Felder gekippt wird, als es jetzt schon der Fall ist. Das wäre eine umweltpolitische Bankrotterklärung und eine Gefahr für unser Grundwasser", sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, mit Blick auf die für morgen angesetzte Verabschiedung der Stoffstrombilanz-Verordnung im Bundesrat. Mehr

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Statement für die Presse:

Stefan Kapferer zu den Ergebnissen der ersten Ausschreibung für Biomasse

"Wettbewerbliche Ausschreibungen statt starrer Vergütungssätze sind auch für Biomasse das richtige Instrument. Um bei der nächsten Auktionsrunde im September 2018 das Ausschreibungsvolumen besser auszuschöpfen, müssen sich die Marktbedingungen für Biomethan und Biogas verbessern: So muss Biogas und auf Erdgasqualität aufbereitetes Biomethan endlich in den einschlägigen Gesetzen und Verordnungen vollumfänglich als Erneuerbare Energie im Wärme- und Mobilitätssektor anerkannt werden. Sinkende Kosten durch Skaleneffekte lassen sich erst dann realisieren, wenn es einen Markt mit diskriminierungsfreien Wettbewerbsbedingungen für Biogas und Biomethan gibt." Mehr

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Elektromobilität: Neue Ladesäulen-Erhebung des BDEW veröffentlicht

Schon 10.700 Ladepunkte in Deutschland

Kapferer: Energiewirtschaft investiert massiv in Infrastruktur für Elektromobilität - jetzt ist die Automobilwirtschaft am Zug

Der BDEW hat heute eine neue Erhebung zur Ladesäuleninfrastruktur veröffentlicht: Die Zahl der öffentlich zugänglichen Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge liegt demnach aktuell bei rund 10.700 Ladepunkten an 4.730 Ladesäulen (darunter insgesamt 530 Schnellladesäulen). Erfasst wurden Energieunternehmen sowie weitere Marktteilnehmer wie beispielsweise Parkhaus- und Parkplatzbetreiber. Mehr

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Statement für die Presse

Stefan Kapferer zur Einweihung der "Thüringer Strombrücke" durch 50Hertz

"Die heutige Inbetriebnahme der Thüringer Strombrücke ist eine gute Nachricht für die Energiewende. Die Leitung wird dringend gebraucht. Dies gilt auch für die weiteren großen Nord-Süd-Leitungen. Diese Trassen sind essenziell für den Transport von Windstrom aus Nord- nach Süddeutschland und damit für das Gelingen der Energiewende. Es wäre brandgefährlich, sie in Frage zu stellen. Mehr

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BDEW begrüßt neue EU-Verordnung zur Gasversorgungssicherheit:

Vertrauen in EU-Erdgasbinnenmarkt richtiger Ansatz

Nachbesserungsbedarf bei Informationspflichten für Unternehmen/ Harmonisierung der gesetzlichen Regelungen in den EU-Mitgliedsstaaten notwendig

Berlin, 12. September 2017 - Erdgas deckt rund ein Viertel des europäischen Energieverbrauches und soll auch in Zukunft ein zentraler Pfeiler im europäischen Energiemix bleiben. Um die bestehende sehr hohe Versorgungssicherheit auch weiterhin zu gewährleisten, hat das Europäische Parlament heute eine neue Verordnung zur Gasversorgungssicherheit verabschiedet. "Die Verordnung in ihrer jetzigen Fassung zeigt: Brüssel vertraut den bestehenden Marktmechanismen. Das ist konsequent: Eine sichere und kosteneffiziente Versorgung lässt sich nach unserer Überzeugung am besten durch einen offenen, liquiden und transparenten Erdgas-Binnenmarkt erreichen", sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, heute in Berlin. Mehr

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BDEW zur 16. Wasserwirtschaftlichen Jahrestagung:

Forderung der Wasserwirtschaft zur Bundestagswahl: Deutschland braucht neue Arzneimittel-Strategie

Wasserwirtschaft legt Forderungen mit Maßnahmenkatalog vor / Düngerecht muss nachgeschärft werden

"In Deutschland steigt der Medikamentenkonsum rasant an: Bis 2045 könnte der Arzneimittel-Verbrauch aufgrund des demografischen Wandels um bis zu 70 Prozent ansteigen. Hinzu kommt der wachsende Arzneimittel-Einsatz in der Landwirtschaft. Damit droht eine immense Belastung unserer Gewässer mit Medikamentenrückständen, die wir dringend abwenden müssen. Nach der Bundestagswahl muss die neue Bundesregierung schnell handeln und eine Arzneimittel-Strategie umsetzen, die das Übel an der Wurzel packt und die zunehmende Gewässerverschmutzung eindämmt", sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, heute zum Auftakt der 16. Wasserwirtschaftlichen Jahrestagung in Berlin. Dabei bezog er sich auf Ergebnisse einer aktuellen Studie, die civity im Auftrag des BDEW durchgeführt hat. Mehr

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Zehn Jahre BDEW: Verband fordert Reform der Energiewende-Finanzierung

Strompreis von Steuern und Abgaben entlasten

"Für erfolgreiche Sektorkopplung muss Strom auch in den Sektoren Verkehr und Wärme wettbewerbsfähig werden" / BDEW hat sich als zentrale Interessenvertretung etabliert

Eine deutliche Reduzierung der Steuern und Abgaben auf den Strompreis hat BDEW-Präsident Johannes Kempmann heute anlässlich einer Jubiläums-Veranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft gefordert: "Die Nutzung Erneuerbarer Energien im Verkehrs- und im Wärmesektor bietet erhebliche CO2-Einsparpotenziale. Heben lässt sich dieses Einsparpotenzial aber nur, wenn das Produkt Strom in diesen Sektoren auch wettbewerbsfähig wird. Nach der Bundestagswahl sollte eine neue Bundesregierung deshalb die Stromsteuer auf das zulässige Minimum senken. Zudem sollte die ‚Besondere Ausgleichsregelung‘ im Erneuerbare-Energien-Gesetz steuerfinanziert werden." Mehr

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BDEW-Studie: Anstieg des Medikamentenverbrauchs um bis zu 70 Prozent bis 2045

Steigender Medikamentenverbrauch erfordert Maßnahmenpaket zum Schutz der Gewässer

BDEW fordert Stärkung des Verursacherprinzips

Die Überalterung der Gesellschaft und der steigende Pro-Kopf-Verbrauch an Medikamenten führen zu einem Anstieg des Medikamentenverbrauchs um bis zu 70 Prozent bis 2045. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsinstitutes Civity im Auftrag des BDEW. Rückstände von Medikamenten lassen sich bereits heute in geringen Konzentrationen vereinzelt in deutschen Gewässern nachweisen. Mehr

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BDEW zum heutigen Autogipfel der Bundesregierung:

Fördermittel für Elektromobilität auf Ladesäuleninfrastruktur konzentrieren

Mit Erdgasfahrzeugen schnelle Erfolge bei Feinstaub- und Stickoxidreduktion möglich / Zehn-Punkte-Plan zum Ausbau der Elektromobilität

Mit Blick auf drohende Fahrverbote in zahlreichen Innenstädten fordert der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), die Potenziale von alternativen Antriebstechnologien endlich konsequent zu nutzen. "Beim Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge ist die Energiewirtschaft in den letzten Jahren massiv in Vorleistung gegangen. Jetzt ist die Automobilindustrie am Zug: Sie muss endlich Modelle auf den Markt bringen, die in Preis und Leistung den Nutzererwartungen entsprechen. Wie wir sehen, ist eine Kaufprämie zwecklos, wenn das Produkt nicht attraktiv und bezahlbar ist. Die nächste Bundesregierung sollte daher klüger vorgehen und Instrumente wählen, die wirklich etwas in Gang setzen. Ambitionierte CO2-Grenzwerte für Autoflotten und Nutzfahrzeuge wären zum Beispiel ein wirksamer Beschleuniger für den Umstieg auf klimaschonende Fahrzeuge", sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung heute in Berlin. Mehr

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Personalie

Mathias Timm wird neuer Leiter der KMU-Vertretung beim BDEW

Zentraler Ansprechpartner für kleine und mittlere Mitgliedsunternehmen

Mathias Timm übernimmt ab 1. September 2017 die Leitung der Vertretung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Er folgt auf Heike Schoon-Pernkopf. Mehr

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