Presseinformationen

Übersicht

Nitrat-Klage der EU-Kommission gegen Deutschland:

Landwirtschaft muss Blockade gegen wirksame Nitratreduzierung aufgeben

BDEW: Auch die aktuellen Vorschläge des Landwirtschaftsministeriums zum Düngerecht sind unzureichend

Nach dem Bekanntwerden der Klage der Europäischen Kommission gegen Deutschland aufgrund der zu hohen Nitratbelastung der Gewässer hat die deutsche Wasserwirtschaft heftige Kritik an der Landwirtschaftspolitik der Bundesregierung geübt. Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sagte: "Das ist eine Ohrfeige für die deutsche Landwirtschaftspolitik. Überraschend kommt sie allerdings nicht." Mehr

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BDEW veröffentlicht Zahlen zum Gas- und Stromverbrauch QI 2016:

Gasverbrauch steigt im ersten Quartal um 6 Prozent

Stromverbrauch steigt um 1,1 Prozent

Erste Berechnungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigen: Der Erdgasverbrauch in Deutschland ist im ersten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf 316 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) gestiegen. Hauptursache war die Witterung: Die deutlich niedrigeren Temperaturen im Januar und März führten zu einem höheren Erdgaseinsatz im Wärmemarkt. In den Kraftwerken der Stromversorger wurde zu Beginn des Jahres mehr Erdgas für die Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt. Der Schalttag trug in diesem Jahr ebenso zum Anstieg des Erdgasverbrauchs bei. Mehr

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BDEW zum Referentenentwurf für die EEG-Novelle:

Ausschreibungen für Erneuerbare Energien sind der richtige Ansatz

Windenergieformel sollte auch PV-Dachanlagen einbeziehen / BDEW schlägt neues Instrument gegen Netzengpässe vor

Im Zuge der Verbändeanhörung zum Referentenentwurf für die EEG-Novelle unterstreicht der BDEW seine Unterstützung für das Ausschreibungsverfahren. Dazu BDEW-Hauptgeschäftsführer Martin Weyand: "Die Förderhöhe für Strom aus Erneuerbaren Energien künftig per Ausschreibung zu ermitteln, ist richtig. Damit lässt sich der weitere Ausbau gut steuern. Der Wettbewerb um den Förderzuschlag wird die Kosteneffizienz erhöhen. Das ist ein wichtiger Schritt für die Integration der Erneuerbaren Energien in den Strommarkt." Allerdings habe der Referentenentwurf noch offene Flanken, die es zu schließen gelte: "Mit der 'Windenergieformel' kann es gelingen, den von der Politik vorgesehenen Zubaukorridor von 40 bis 45 Prozent Erneuerbaren-Anteil am Bruttostromverbrauch bis 2025 einzuhalten. Allerdings wäre es absurd und wirtschaftlich fatal, wenn mit dieser Formel ausgerechnet die günstigste Erzeugungsart - Windenergie an Land - ausgebremst würde. Wir sprechen uns deshalb mit Nachdruck dafür aus, dass auch PV-Dachanlagen in den Korrekturpfad einbezogen werden. Immerhin liegen hier die Stromgestehungskosten doppelt so hoch. Die Windenergieformel sollte dementsprechend angepasst werden. Hierfür haben wir konkrete Vorschläge erarbeitet", so Weyand. Problematisch ist auch, dass bei den Ausschreibungen zu viele Ausnahmen gemacht werden. Das verzerrt den Wettbewerb und verhindert, dass insbesondere bei PV-Dachanlagen Potentiale zur Kostensenkung ungenutzt bleiben Mehr

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BDEW zur Entscheidung der Bundesregierung zur Elektromobilität:

Wichtiger Impuls für die Elektromobilität

Netz öffentlich zugänglicher Ladesäulen ist entscheidend für Erfolg der Elektromobilität / Politik greift BDEW-Ladesäulen-Programm auf

"Mit dem angekündigten Maßnahmenpaket liegen jetzt endlich konkrete Vorhaben für die Weiterentwicklung der Elektromobilität in Deutschland auf dem Tisch. Mitentscheidend sind dabei die Pläne für einen bedarfsgerechten Aufbau der Ladesäulen und die Vorschläge zur Beseitigung von Alltagshürden für Fahrer von Elektrofahrzeugen", sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer, anlässlich der heute vorgestellten Pläne der Bundesregierung zur Weiterentwicklung der Elektromobilität. Mehr

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BDEW begrüßt Unterzeichnung des Weltklimavertrags:

Startschuss für effektiven Klimaschutz

Weltweit einheitliches Signal für CO2-Emissionen erforderlich

Über 160 Staaten wollen heute in New York das im Dezember 2015 auf der UN-Konferenz in Paris beschlossene Klimaschutzabkommen unterzeichnen. "Das ist ein Meilenstein auf dem Weg zur weltweiten Reduktion der Treibhausgase und ein historischer Rekord: Nie zuvor haben sich so viele Staaten innerhalb kürzester Zeit auf einen verbindlichen Rahmen für anspruchsvolle Klimaschutzziele einigen können. Wichtig ist, dass den Willensbekundungen jetzt auch Taten folgen", sagte BDEW-Hauptgeschäftsführer Martin Weyand heute in Berlin. Um sicherzustellen, dass die Staaten ihre selbstgesteckten Vorgaben und Ziele auch einhalten, müsse zunächst die Ausgestaltung des Monitoringsystems im Fokus stehen. "Gemeinsam definierte transparente Mess- und Kontrollstandards sind die Säulen für Vertrauen innerhalb der internationalen Staatengemeinschaft", so Weyand. Mehr

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"Stromspiegel für Deutschland" veröffentlicht:

Stromverbrauch vergleichen und Sparpotenzial nutzen

Privathaushalte können mehrere hundert Euro sparen / Stromspiegel schafft Transparenz / Tipps für Sparmaßnahmen

In Deutschland gibt es erhebliche Unterschiede beim Stromverbrauch der Privathaushalte. Je nach Geräteausstattung und Nutzung schlummert hier zum Teil enormes Einsparpotenzial: So kann der Unterschied im Stromverbrauch durchschnittlicher 3-Personenhaushalte durchaus 1.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr und mehr ausmachen. Je nach Tarif entspricht das rund 270 Euro. Das zeigt der neue Stromspiegel für Deutschland, den das Bundesumweltministerium heute gemeinsam mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und weiteren Partnern, veröffentlicht hat. Dazu wurden rund 144.000 Verbrauchsdaten deutscher Haushalte ausgewertet. Privatkunden können nun die eigene Stromrechnung mit den bundesweiten Werten des Stromspiegels vergleichen und so ihren eigenen Verbrauch in sieben Klassen, von gering bis sehr hoch, einordnen. Dabei berücksichtigt der Stromspiegel die Wohnsituation der Nutzer - Faktoren wie Haushaltsgröße, Gebäudetyp oder die Art der Warmwasserbereitung fließen in das Ergebnis ein und ermöglichen eine differenzierte Bewertung. Mehr

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Statement für die Presse:

BDEW zum aktuellen Entwurf der Anreizregulierungsverordnung

Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute die Konsultation zum Entwurf der Anreizregulierungsverordnung gestartet. Hierzu erklärt BDEW-Hauptgeschäftsführer Martin Weyand: Mehr

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Zwischenbericht der EU-Kommission zu Kapazitätsmärkten:

BDEW sieht Unterstützung für dezentralen Leistungsmarkt aus Brüssel

Heute hat die Europäische Kommission den Zwischenbericht der Sektoruntersuchung zu Kapazitätsmechanismen vorgestellt. Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), sagte dazu: "Es ist durchaus erfreulich, dass die Kommission offensichtlich keine grundsätzlichen Probleme mit Kapazitätsmechanismen mehr hat. Offenbar teilt sie die vom BDEW vertretene Ansicht, dass ein Kapazitätsmechanismus als Mittel zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit mit Strom angemessen und geeignet sein könnte. Insbesondere macht der Bericht deutlich, dass ein dezentraler Leistungsmarkt, wie ihn der BDEW entwickelt und vorgestellt hat, neben der Versorgungssicherheit auch den Wettbewerb unter den Stromproduzenten stärkt. Die von der Europäischen Kommission jetzt angedachten Regelungen zur Ausgestaltung der grenzüberschreitenden Beteiligung ausländischer Kapazitäten könnten auch in Ländern, die keinen eigenen Kapazitätsmarkt haben, zu einem Lernprozess führen. Mehr

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Morgige Anhörung zum Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Energiewende:

Neues Gutachten zeigt: Verteilnetzbetreiber sollten Datendrehscheibe bleiben

BDEW: Funktionierende Prozesse beim Messstellenbetrieb beibehalten / Finanzierung des Smart Meter Rollouts klären

Morgen findet im Wirtschaftsausschuss des Bundestages die öffentliche Anhörung zum Gesetzentwurf zur Digitalisierung der Energiewende statt. Ein Kernpunkt ist die Frage, wer künftig für die Erhebung, Qualitätssicherung und Versendung der Daten aus den sogenannten intelligenten Messsystemen, also fernauslesbaren Zählern, zuständig sein wird. Bisher liegt der Messstellenbetrieb in der Regel bei den Verteilnetzbetreibern (VNB). Mehr

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Gemeinsame Presseinformation:

Neue Studie zur finanziellen Bürgerbeteiligung an Energiewende-Projekten

Mit der finanziellen Beteiligung von Bürgern beispielsweise am Bau neuer Stromnetze oder an neuen Windparks sollen die Akzeptanz und das Vertrauen in notwendige Energieinfrastrukturprojekte gesteigert und deren Realisierung beschleunigt werden. Ob diese Ziele mit den derzeit vorhandenen Instrumenten erreicht werden, untersucht eine neue Studie, die heute vorgestellt und vom Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V. an der Universität Leipzig erstellt wurde. Auftraggeber sind die Bertelsmann-Stiftung, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und die Rechtsanwaltskanzlei Wolter-Hoppenberg. Mehr

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