31. Januar 2011

Statement für die Presse

Hildegard Müller zur Mitteilung der Europäischen Kommission zu Erneuerbaren Energien in der EU

Berlin, 31. Januar 2011 - "EU-Kommissar Günther Oettinger verknüpft seine Forderung nach höheren Investitionen in die erneuerbaren Energien mit der Notwendigkeit eines effizienten Mitteleinsatzes. Die deutsche Energiewirtschaft unterstützt das ausdrücklich. Deshalb sollten in allen EU-Staaten jeweils diejenigen Erneuerbaren besonders stark gefördert werden, die den größten Beitrag zu einer sicheren und wirtschaftlichen Energieversorgung liefern. In Deutschland sind das Windenergie und Biomasse. Das deutsche EEG setzt in dieser Hinsicht derzeit die falschen Anreize, indem private Investitionen zu stark in die Photovoltaik gelenkt werden, die aber nur zwei Prozent des Strombedarfs in Deutschland deckt.

Langfristig geht es der Kommission um eine europäische Marktintegration. Alle Fördersysteme müssen darauf ausgerichtet sein, dass die Erneuerbaren auf Markt- und Preissignale reagieren und in ein intelligentes Gesamtsystem eingebettet sind. Der BDEW hat für Deutschland dazu ein Marktprämienmodell vorgeschlagen, das jetzt auch vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt wird. Auch bei der Marktintegration, nicht nur beim quantitativen Ausbau, sollte Deutschland Vorreiter sein."


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Jan Ulland
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