11. März 2011

Statement für die Presse

Hildegard Müller (BDEW) erklärt zur Forderung des BNE, die Verteilnetze vollständig zu entflechten (De-minimis-Regelung)

Berlin, 11. März 2011 - "Die Forderung des BNE, die De-minimis-Regelung abzuschaffen, ist falsch. Der Verdacht liegt nahe, dass der BNE damit Partikularinteressen einiger weniger Unternehmen auf dem Rücken der Stadtwerke verfolgt. Wer jetzt über eine Abschaffung dieser Regelung redet, will die Energieversorgungsstruktur in Deutschland auf den Kopf stellen und kleine und mittlere Unternehmen vom Markt drängen.

Klar ist: Eine vollständige Entflechtung der Verteilnetzebene durch Abschaffung der De-minimis-Regelung würde zu einem erheblichen Ausbau der Bürokratie im Energieversorgungsbereich führen. Dies könnten sich insbesondere kleine und mittlere Unternehmen mit Verteilnetzbetrieb nicht leisten und würde deshalb deren Existenz in Frage stellen.

Für die Verbraucher würde das im Übrigen auch zu einer Einschränkung des Wettbewerbs führen. Der diskriminierungsfreie Netzzugang ist natürlich auch jetzt schon gewährleistet. Es gelten strenge Regelungen, die von der Bundesnetzagentur überwacht und kontrolliert werden."


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Frank Brachvogel
Pressesprecher
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