29. Juni 2011

Stadtwerkestudie 2011:

Stadtwerke gestalten Energiewende aktiv mit

Stadtwerke setzen verstärkt auf Ausbau Erneuerbarer Energien / Kooperationsstrategien wichtig für Erfolg im Wettbewerb

Berlin, 29. Juni 2011 - Die deutschen Stadtwerke gestalten den Umbau der Energieversorgung aktiv mit. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Stadtwerkestudie 2011 von Ernst & Young und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), die heute auf dem BDEW-Kongress in Berlin vorgestellt wurde. Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen planen, in eigene Erneuerbare-Energien-Anlagen zu investieren, und über 60 Prozent werden sich darüber hinaus an Regenerativanlagen beteiligen.

"Die aktuelle Studie zeigt, dass Stadtwerke sich den Herausforderungen der Energiewende stellen und diese aktiv gestalten wollen", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Bereits mehr als 1.000 Mitgliedsunternehmen seien im Bereich der Erneuerbaren Energien tätig. Mit den geplanten Investitionen sorgten die Stadtwerke für mehr Wettbewerb auf dem Erzeugungsmarkt, insbesondere bei der dezentralen Erzeugung. Die Studie mache aber auch deutlich, dass die Energiewende nur durch das Zusammenspiel von zentraler und dezentraler Erzeugung gelingen könne. "Für den Umbau des Energiesystems brauchen wir die Investitionskraft aller Marktteilnehmer. Wir können weder auf den starken Mittelstand noch auf die großen Energieunternehmen verzichten", betonte Müller.

Um sich auch künftig im Wettbewerb behaupten zu können, verfolgen die Stadtwerke laut Studie den bereits vor Jahren eingeschlagenen Weg der Kooperationen weiter. Dies gelte über alle Wertschöpfungsstufen hinweg von der Erzeugung und Beschaffung über die Verteilung bis zum Vertrieb. Ziel sei es, dadurch neue zukunftsfähige Geschäftsfelder wie beispielsweise im Bereich der Energieeffizienz zu entwickeln, Synergien zu erschließen, aber auch schwierige Rahmenbedingungen gemeinsam zu bewältigen, erklärten die Stadtwerkevertreter bei der Untersuchung.

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