06. Oktober 2011

Statement für die Presse

Hildegard Müller zur Vorstellung der Forschungsförderung für Elektromobilität

Berlin, 6. Oktober 2011 - "Die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Förderung der Elektromobilität ist zu begrüßen. Damit werden Empfehlungen der Nationalen Plattform Elektromobilität, in der sich auch die deutsche Energiewirtschaft engagiert, aufgenommen. Es ist richtig, bei der Forschung und Entwicklung einen Schwerpunkt auf den Fahrzeugbau und dort insbesondere auf die Fahrzeugbatterie zu legen. Nur mit leistungsfähigen, robusten und bezahlbaren Batterien werden sich Elektrofahrzeuge durchsetzen können.

Bereits vor über einem Jahr hatte der BDEW mit Studien der Initiative ELAN 2020 unter anderem drauf hingewiesen, dass ohne eine staatliche Unterstützung das Ziel, eine Million Fahrzeuge bis zum Jahr 2020 auf die Straße zu bringen, nicht zu erreichen sein wird. Um dieses Ziel erreichen zu können, ist es erforderlich, dass Forschung und Entwicklung, aber auch der Ausbau der Infrastruktur in geeigneter Weise gefördert beziehungsweise unterstützt werden. Die heute vorgestellte Forschungsförderung ist daher ein wichtiger Baustein, diesem Ziel näher zu kommen.

Die Energiewirtschaft hat ein großes Interesse daran, dass möglichst rasch, möglichst viele Elektrofahrzeuge auf die Straße und vor allem 'ans Netz' kommen. Viele BDEW-Mitgliedsunternehmen engagieren sich bei diesem Thema. Elektromobilität entlastet die Umwelt und kann mit ihren Speichermöglichkeiten die Integration der Erneuerbaren Energien vorantreiben. Um diese Chancen umfassend nutzen zu können, sollte die Bundesregierung bei der künftigen Forschungsförderung der Elektromobilität auch die Energiewirtschaft berücksichtigen. Es besteht noch erheblicher Forschungsbedarf beim Umbau des Stromnetzes zum intelligenten Smart Grid und bei der Integration der Fahrzeuge in das Netz."

(Hintergrundinformation: Unternehmen und Verbände haben branchenübergreifend bereits umfangreiche Vorarbeiten geleistet, um dem Elektrofahrzeug zum Durchbruch zu verhelfen. Gemeinsam mit 17 Unternehmen aus sechs Branchen hatte der BDEW im Jahr 2008 die Initiative ELAN 2020 gegründet und drei Studien in Auftrag gegeben. Ziel des Projektes war es, die ökonomischen und ökologischen Voraussetzungen zu klären, wie dem Elektroauto der Weg zum Massenmarkt geebnet werden kann. Die Ergebnisse der Studien wurden dem Bundeswirtschaftsministerium am 1. Juli 2010 auf dem BDEW-Kongress in Berlin übergeben.)

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