30. November 2011, Berlin

Statement für die Presse

BDEW zur von der BNetzA bekannt gegebenen Höhe des sog. Qualitätselements

Der BDEW erklärt zur heute von der Bundesnetzagentur zum Start der Qualitätsregulierung für Stromverteilernetze bekannt gegebenen Höhe des sogenannten Qualitätselements:

"Die Energiebranche hält das Qualitätselement Netzzuverlässigkeit Strom grundsätzlich für eine sinnvolle Ergänzung der Anreizregulierung. Dabei ist der von der Bundesnetzagentur (BNetzA) verwendete Mechanismus prinzipiell dafür geeignet, die Anforderungen des Qualitätselements zweckorientiert zu bestimmen. Aus Sicht der Branche ist jedoch festzuhalten, dass bisher nur ein eingeschränkt belastbarer Datenbestand zur Umsetzung des Qualitätselements erkennbar ist. Beispielsweise sollte mit Blick auf die Berechnung der Nichtverfügbarkeitskennzahl ("ASIDI-Wert") nach Branchenauffassung auch Versorgungsunterbrechungen in nachgelagerten Netzen der gleichen Netz- oder Umspannebene Rechnung getragen werden. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat hierzu und zu weiteren Punkten im Rahmen der in den vergangenen zwei Jahren erfolgten Konsultation konstruktive Verbesserungsvorschläge eingebracht. Die BNetzA hat diese Vorschläge allerdings nicht berücksichtigt und eine andere Vorgehensweise bevorzugt. Dadurch stehen für die Energiewirtschaft die aktuellen Berechnungen der Höhe der Zu- bzw. Abschläge und damit die Belastbarkeit der zu erlassenden Bescheide weiterhin auf dem Prüfstand."

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