08. Februar 2012, Berlin

BDEW zum Wissenschaftsjahr 2012 - "Zukunftsprojekt Erde":

Energiebranche unterstützt erneut Wissenschaftsjahr

Energiewende macht Wissenschaftsjahr besonders aktuell / Innovationen und praktische Lösungen sind gefragter denn je

Die Energiewirtschaft unterstützt das Wissenschaftsjahr 2012 - "Zukunftsprojekt Erde", das vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) ausgerichtet wird. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und seine 1.800 Mitgliedsunternehmen planen für die nächsten Monate zahlreiche Projekte und Veranstaltungen rund um das diesjährige Motto des Wissenschaftsjahrs. Zudem engagiert sich der BDEW im Koordinierungskreis des Wissenschaftsjahres. "Mit der von der Politik beschlossenen und von den Unternehmen getragenen Energiewende erfahren das Wissenschaftsjahr 2012 und das Thema Nachhaltigkeit eine besondere Aktualität", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltung. Die Energie- und Wasserwirtschaft sei sich ihrer besonderen Verantwortung bewusst und unterstütze sowohl die Politik als auch gesellschaftliche Initiativen dabei, das Prinzip der Nachhaltigkeit weiter zu verankern, sagte sie.

Unter dem Motto "Zukunftsprojekt Erde" sollen Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung vorgestellt und Antworten auf die Fragen gefunden werden, wie wir in Zukunft leben, wirtschaften und die Umwelt bewahren wollen. Der BDEW hat die Initiative des BMBF bereits im Jahr 2010 unterstützt. Vor zwei Jahren stand das Jahr der Wissenschaft unter dem Motto "Energie". Zusammen mit anderen Institutionen und Unternehmen hatte der BDEW damals digitale Materialien für Lehrkräfte entwickelt. Auch in diesem Jahr will sich der BDEW an der Initiative beteiligen. "Das Ziel ist, kurze Wege in unsere Branchen zu ermöglichen und die Mitgliedsunternehmen gezielt in die Projekte zu den Themen Energie und Wasser einzubinden", so Müller.

"Um die Energiewende meistern zu können, braucht Deutschland eine Fülle von Innovationen. Denn es werden nachhaltige Lösungen in den Bereichen Energienetze, Erzeugung, Klimaschutz, Effizienz, Mobilität und Speicherung erforderlich sein. Es darf nicht auf eine einzelne Technologie gesetzt werden. Aus diesem Grund setzen wir uns für eine verbesserte Forschungsförderung ein. Auch im Bereich der Erneuerbaren sollten neue Technologien erforscht und gefördert werden, damit wir nicht nur auf Bewährtes setzen", sagte Müller.

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