Politische Rahmenbedingungen: national

Die Strom- und Gasversorgungssysteme sind über einen langen Zeitraum gewachsen. Im Zuge der Liberalisierung wurde für vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen die Verpflichtung zur Entflechtung eingeführt, die die Aufteilung eines integrierten Unternehmens in Wettbewerbsbereiche und Netzbereich nach sich gezogen hat.

Es gibt heute keine Marktrolle mehr, die allein in der Lage wäre, die Versorgung mit Erdgas oder Strom zu sichern. Nur im Zusammenspiel von Netz- und Speicherbetreibern, Händlern sowie Vertrieben kann ein hohes Maß an Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Für die jeweiligen Marktrollen hat dies hohe Anforderungen an Organisation, Kommunikation und Abstimmung untereinander zur Folge; für die regulatorischen Rahmenbedingungen bedeutet dies die Notwendigkeit einer klaren Zuordnung von Verantwortlichkeiten.

Stellungnahmen

BDEW-Umsetzungsvorschlag zur Erdgas-SoS-VO: Transparentes Monitoringsystem über die Einhaltung der Vorsorgepflicht

Der BDEW schlägt die Einführung eines Monitoringsystems auf Ebene der EU-Mitgliedstaaten vor, um Transparenz über die Erfüllung der Vorsorgepflichten der Erdgas-SoS-VO zu schaffen. Auf Basis von Einzelindikatoren in den Feldern Gas-Infrastruktur, Gas-Aufkommen und Handel soll das Monitoringsystem dazu dienen, die vorherrschenden Rahmenbedingungen im Markt-umfeld des jeweiligen Mitgliedstaats zu beurteilen. Dadurch soll aufgezeigt werden, inwieweit die Gasversorgungsunternehmen in dem jeweiligen Mitgliedstaat in der Lage sind, ihre Ver-pflichtung zur Vorsorge der Gasversorgung geschützter Kunden zu erfüllen. Dies schafft Transparenz über das Niveau der Eigenvorsorge auf Ebene der EU-Mitgliedstaaten. Mehr

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Beitrag von Erdgas zur CO2-Minderung und Stabilität der Versorgung

Eckpunktepapier Gasmarktdesign

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BDEW nimmt zum "Winterbericht" der Bundesnetzagentur Stellung

Der BDEW hat die von der Bundesnetzagentur im "Bericht zum Zustand der leitungsgebundenen Energieversorgung im Winter 2011/12" vorgeschlagenen operativen und legislativen Handlungsempfehlungen intensiv analysiert und bewertet. Die Ergebnisse und alternativ erarbeitete Lösungsvorschläge sind Grundlage von Gesprächen, die der Verband mit dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und der Bundesnetzagentur (BNetzA) führt. Mehr

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