01. November 2010

IFA erfüllt alle Erwartungen

Die 50. IFA ist mittlerweile die weltweit wichtigste Verkaufsmesse für Hausgeräte. Sie hat in diesem Jahr die Erwartungen voll erfüllt und abermals neue Rekordwerte aufgestellt.

In allen Bereichen der Messe gab es dicke Zuwächse: mit 3,5 Mrd. Euro liegt das Ordervolumen 9 Prozent über Vorjahr. 235.000 Besucher, davon 125.000 Fachbesucher, kamen vom 3. bis 8. September nach Berlin - das entspricht einem Plus von 5 bzw. 8 Prozent. Auch die Ausstellungsfläche und die Zahl der Anbieter hat sich deutlich erhöht.

Bundespräsident Christian Wulff zog anlässlich eines Rundgangs ein positives Fazit: "Die IFA hat zentrale Bedeutung für Deutschland als Exportland. Ich habe hier eine besonders positive Stimmung wahrgenommen." Die Messe sei ein sehr guter Indikator dafür, wie innovativ die Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätebranche ist. Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin: "Die IFA hat zu ihrem 50. Jubiläum mit einem deutlichen Wachstum wieder den Takt vorgegeben. Handel, Industrie und Fachbesucher waren vom Angebot und der Größe begeistert." Last but not least zeigte sich auch die Industrie zufrieden. "Die IFA ist ihrem Ruf als Leitmesse für die Hausgerätebranche gerecht geworden", sagte Dr. Rainer Zinkann, Vorsitzender des Fachverbandes Elektro-Hausgeräte im ZVEI und Mitglied im Vorstand des ZVEI.

Leitthemen: Energieeffizienz und Smart Grid

Energieeffizienz und Ressourcenschonung, Komfort und Design, Gesundheit und Lifestyle waren die Leitthemen im Bereich der Hausgeräte. Ein weiteres wichtiges Messe-Highlight war das Thema intelligente Stromnetze und Smart Metering. Für die Bundesbürger sollen sich durch neue Technologien und günstige Stromtarife Einsparpotenziale sowohl auf der Energie- als auch auf der Kostenseite eröffnen, z. B. im Rahmen der Nutzung von Kühlschränken, Waschmaschinen, Trocknern oder Geschirrspülern. So stellten zum Beispiel Miele mit einer Waschmaschine und einem Trockner und Liebherr mit einer Kühl-Gefrierkombination erste "intelligente Geräte" vor.

Miele und RWE testen neue Tarif-Idee

Miele verkündete bei der Auftaktpressekonferenz zur IFA 2010 eine exklusive Kooperation mit der RWE Effizienz GmbH. Ziel: Stromkostensparen mittels zeit- und lastabhängiger Tarife. Einen deutlichen Schub soll es insgesamt im Markt geben, wenn die Stromversorger ab 2011 kraft Gesetzes gehalten sind, zeit- und lastabhängige Tarife anzubieten. Der erste Schritt in diese Richtung ist der Test einer "Smart-Grid"-fähigen Tarifidee in NRW mit lastabhängigen Strompreisen. Das Pilotprojekt soll Ende des Jahres starten.


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Claudia Oberascher
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