27. Februar 2012

Sicherheitstechnische Nachrüstung deutscher Zwischenlager

Von 2012 an sollen in einem Zeitraum von ca. 5 Jahren umfangreiche baulich-technische Optimierungsmaßnahmen zum Schutz sowohl standortnaher Zwischenlager für die Aufbewahrung abgebrannter Brennelemente aus den Kernkraftwerken als auch von zentralen Zwischenlagern durchgeführt werden. Unter Leitung des Bundesumweltministeriums (BMU) haben sich die zuständigen atomrechtlichen Aufsichtsbehörden der Länder, in denen Zwischenlager betrieben werden, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Genehmigungsbehörde sowie Vertreter der Innenbehörden der Länder mit den Betreibern auf ein gemeinsames generisches Sicherungskonzept zur Nachrüstung aller Zwischenlager verständigt. Von Seiten der Betreiber erfolgte die Zustimmung zu den erforderlichen Maßnahmen bereits Ende 2010. Grund für die Nachrüstungen sind neue technische Erkenntnisse, aber keine veränderte Gefährdungslage für kerntechnische Einrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland.

 

Weitergehende Einzelheiten sollen gemäß eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes von 2010 zum Erhalt der Wirksamkeit der Maßnahmen nicht öffentlich zugänglich gemacht werden.

 

Zusätzliche Informationen, speziell zu Zuständigkeiten der für die Nachrüstungen verantwortlichen Behörden, findet man unter folgendem Link.


Weitere Informationen

Andreas Wirth
Geschäftsbereich Erzeugung
Telefon 0 30 / 300 199-1313
E-Mail andreas.wirth@bdew.de

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