Energiehandel Strom und CO2

BDEW direkt

Erfolgreicher Start der lastflussbasierten Day-ahead-Marktkopplung am 20. Mai 2015 in der Stromregion Zentralwesteuropa

Eine effizientere Nutzung von Transportkapazitäten im grenzüberschreitenden Day-ahead-Handel ist das Ergebnis der erfolgreichen Einführung der lastflussbasierten (flowbased) Marktkopplung in Zentralwesteuropa. Mit dem Start am 20. Mai 2015 ist ein wichtiger Meilenstein zur Umsetzung des Europäischen Binnenmarktes für Strom erreicht und der Anbieterwettbewerb gestärkt worden. Der BDEW hat die Einführung der lastflussbasierten Methode unterstützt und auf die Bedeutung der robusten und transparenten Ausgestaltung hingewiesen, um den volkwirtschaftlichen Nutzen der Marktintegration bestmöglich zu heben. Mehr

BDEW direkt

Network Code on Electricity Balancing - Komitologieverfahren startet in Kürze

Auf dem Weg zu einem vollintegrierten EU-Binnenmarkt für Strom ist neben der Etablierung grenzüberschreitender Spot- und Terminmärkte auch die Einrichtung eines grenzüberschreitenden Regelenergiemarktes vorgesehen. Die Regeln für diesen Regelenergiemarkt werden im Rahmen der Network Codes vom Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E) erstellt. Der Entwurf für den Network Code on Electricity Balancing wird von der EU-Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER) geprüft und in Kürze zur Verrechtlichung der Vorgaben auf EU-Ebene in das sog. Komitologieverfahren überführt. In seiner Stellungnahme zum ENTSO-E-Entwurf für den EU-Regelenergiemarkt weist der BDEW darauf hin, dass dessen Ausgestaltung den Spotmarkt nicht beeinträchtigen darf. Mehr

Stellungnahmen

Stellungnahme zum Konzept der Intraday- und nachträglichen Fahrplananmeldung

aus dem Eckpunktepapier der BK 6 für den neuen Bilanzkreisvertrag Strom

Die im Juni 2014 vorgestellten Vorschläge der Bundesnetzagentur für eine Änderung des Bilanzkreisvertrages hatte der BDEW bereits im Zuge zweier Stellungnahmen kritisiert. Nach Auffassung des BDEW verfehlen die Vorschläge der Bundesnetzagentur einerseits das Ziel, zukünftig missbräuchliches Verhalten von einzelnen Bilanzkreisverantwortlichen zu verhindern, anderseits schaden die Vorschläge der Liquidität im Intraday-Strommarkt. Der BDEW hat der Bundesnetzagentur alternative Vorschläge zur Vermeidung von Missbrauch vorgelegt. Die Bundesnetzagentur hat am 19. November 2014 ein Konzept zur Intraday-Fahrplananmeldung und zur nachträglichen Fahrplananmeldung für den neuen Bilanzkreisvertrag veröffentlicht. Die darin vorgestellten Eckpunkte gehen zwar nach Auffassung des BDEW in die richtige Richtung, lassen jedoch sehr viel Interpretationsraum. Aus Sicht des BDEW ist es weiterhin zwingend notwendig, dass die Regelungen zur Fahrplananmeldung den Intraday-Markt in seiner Funktion für den eigenständigen Bilanzausgleich nicht beeinträchtigt. Mehr

Stellungnahmen
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On ENTSO-E Draft Network Code on Electricity Balancing

In seiner Stellungnahme setzt sich der BDEW - wie bereits bei der Konsultation der Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulatoren (ACER) zu den Rahmenleitlinien zum europäischen Regelenergiemarkt im Jahr 2012 - weiter dafür ein, dass der Regelenergiemarkt eine wichtige Scharnierfunktion zwischen Markt und technischer Systemführung möglichst effizient erfüllen kann. Mehr

Presseinformationen
BDEW zur Abstimmung des EU-Parlaments zum Backloading:

Müller: Wichtiges Signal für die Klimapolitik der EU

Weitere Schritte für grundlegende Reform des Emissionshandels müssen folgen

"Es ist erfreulich, dass die Abgeordneten des Europäischen Parlaments für den Kompromissvorschlag zum Backloading gestimmt haben. Damit wird der Weg für eine umfassende Reform des Emissionshandels geebnet." Dies erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), nach der heutigen Abstimmung des Europäischen Parlaments in Straßburg. Die Entscheidung über die verzögerte Versteigerung von Emissionszertifikaten, dem sogenannten Backloading, sei ein erstes wichtiges Signal für die Zukunft der gemeinsamen Klimapolitik der Europäischen Union. Mehr

Stellungnahmen
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Vorschläge der EU-Kommission zum CO2-Zertifikatehandel:

Emissionshandel braucht nachhaltige Reform

CO2-Handel nicht durch wiederkehrende Eingriffe beeinträchtigen / Debatte über verbindliches Emissionsminderungsziel für 2030 muss beginnen

"Das Zurückhalten von CO2-Zertifikaten ist ein Schritt, um dem Preisverfall beim Handel mit Emissionsberechtigungen zu begegnen. Der derzeitige Zertifikate-Preis setzt kaum noch Anreize für Anlagenbetreiber, in CO2-sparende und damit klimaschonende Technologien zu investierten. Das so genannte 'backloading' darf aus Sicht der Energiebranche jedoch nur einmalig erfolgen, es kann zudem nur der erste Schritt einer Reform des CO2-Zertifikate-Handels sein", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), heute in Berlin. Der heute von der Europäischen Kommission veröffentlichte Bericht zur Funktionsweise des Emissionszertifikate-Handels stoße eine wichtige Diskussion über notwendige Maßnahmen zur Reform der EU-Richtlinie zum Emissionszertifikate-Handel an. Mehr

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Statement für die Presse:

Hildegard Müller zu heutigen Medienberichten zum Thema "Blackout-Gefahr durch Stromhandel"

"Die Bewertung zur Stromversorgungssituation während der Kälteperiode Anfang Februar darf nicht voreilig und verkürzt erfolgen. Es müssen zahlreiche Faktoren wie zum Beispiel die vorhandene Wetterlage, der erhöhte Heizstrom-Verbrauch durch die extreme Kälte, die verfügbaren Kapazitäten von konventionellen Kraftwerken sowie die Einspeisungen von erneuerbaren Anlagen im Inland und im Ausland, die Netzsituation sowie bestehende Lieferverträge berücksichtigt werden. Mehr

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BDEW zum Preiszonen-Gutachten der Bundesnetzagentur:

Erfolgreiches Handelsgebiet wird klar bestätigt

Gutachten zeigt: Preiszone Deutschland und Österreich ist Rückgrat für Wettbewerb in Europa / Hohe Liquidität sorgt für funktionierenden Markt

"Das heute von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Gutachten zeigt, wie wichtig und erfolgreich eine einheitliche Preiszone für Deutschland und Österreich als Stromhandelsplatz ist. Diese Preiszone hat sich zum liquidesten Strommarkt Europas entwickelt und bildet damit das Rückgrat für den Wettbewerb im europäischen Stromhandel. Es ist sehr erfreulich, dass diese erfolgreiche Preiszone nach kritischer Prüfung durch die Bundesnetzagentur als Handelsgebiet weiter unterstützt wird", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Mehr

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