Marktdesign

Der Weg zu neuen marktlichen Strukturen für das Gelingen der Energiewende

Die Energiewirtschaft hat eine Lösung für die zukunftsfähige Ausgestaltung des Energiemarktes vorgelegt. Das umsetzungsbereite Konzept, das im Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erarbeitet wurde, besteht aus zwei Säulen. Erstens soll eine grundlegende Reform der Förderung von Erneuerbaren Energien erfolgen. Diese baut auf dem vorhandenen, aber weiter entwickelten Marktprämienmodell auf und sieht zunächst im Kern für Neuanlagen eine Pflicht zur Direktvermarktung ihres erzeugten Stroms vor. Zweitens soll ein dezentraler Leistungsmarkt geschaffen werden, in dem Versorgungssicherheitsnachweise gehandelt werden. Darüber hinaus werden flankierende Maßnahmenpakete in vier weiteren Bereichen empfohlen. Mehr

Marktdesign - Streitfragen!-Spezial zum Energiemarkt der Zukunft

Streitfragen!-Sonderpublikation mit dem Schwerpunktthema Marktdesign. Mehr

Stellungnahmen
BDEW direkt
Quelle: Amprion

Strategische Reserve - BDEW legt Vorschlag für eine Brückenlösung vor

Der BDEW schlägt der Politik zur Sicherung der Versorgungssicherheit vor, eine Strategische Reserve einzuführen und bis 2015 verbindliche Klarheit zu schaffen, ob nach 2020/22 ein Kapazitätsmarkt gebraucht wird, und wie dieser ggf. aussehen muss. Die Strategische Reserve soll schnellstmöglich eingeführt werden. Wegen der netztechnischen Probleme, insbesondere in Süddeutschland, soll sie eine Regionalkomponente Süddeutschland besitzen. Damit soll die bisherige Kaltreserve abgelöst werden. Mehr

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Diskussionspapier: Strategische Reserve - Absicherung des Energy Only-Markts

Diskussion einer Brückenlösung zur Absicherung der Versorgungssicherheit ohne verzerrende Markteingriffe. Mehr

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BDEW-Projektgruppe Kapazitätsmechanismen Abschlussbericht

Vorläufiger Abschlussbericht. Beschlossen durch den BDEW-Vorstand. Mehr

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BDEW zum BMWi-Gutachten über künftiges Strommarkt-Design

In seiner Stellungnahme zum Gutachten "Untersuchungen zu einem zukunftsfähigen Strommarktdesign", welches das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) erstellt und im Frühjahr 2012 vorgelegt hatte, setzt sich der BDEW konstruktiv-kritisch mit den Vorschlägen der Gutachter für die Einführung eines umfassenden Kapazitätsmechanismus in Deutschland in Form von Versorgungssicherheitsverträgen nach 2020 auseinander. Der BDEW unterbreitet Denkanstöße zur Weiterentwicklung des EWI-Modells, äußert allerdings auch zahlreiche inhaltliche Bedenken und thematisiert offene Fragen. Neben der bisher noch nicht zweifelsfrei beantworteten Frage, ob ein umfassender Kapazitätsmechanismus in Zukunft notwendig sein wird, müssen nach Auffassung des BDEW die offenen Fragen zum vorliegenden Modell beantwortet werden, bevor eine belastbare Entscheidung gefällt werden kann. Stattdessen votiert der BDEW zunächst für die Einführung einer Brückenlösung z.B. in Form einer "Strategischen Reserve" zur Absicherung der Versorgungssicherheit. Hierzu wird der BDEW im Herbst einen konkretisierten Vorschlag vorlegen. Mehr

Stellungnahmen
BDEW direkt
Am 2. Mai im Kanzleramt: Zwei Frauen und 18 Männer sprechen über die Zukunft des Kraftwerksparks, Quelle: dpa

Spitzengespräch bei Kanzlerin Merkel über Zukunft des Kraftwerksparks

Wie kann sich unter Bedingungen der Energiewende mit einer Umorientierung auf einen Vorrang für erneuerbare Energien der Betrieb von konventionellen Kraftwerken rechnen, die nur noch selten zum Einsatz kommen, aber zur Sicherstellung der Stromversorgung unverzichtbar sind, wenn die Wetterbedingungen die ausreichende Produktion von Wind- und Solarstrom nicht zulassen? Diese Frage treibt inzwischen auch die Politik um. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte deshalb Vertreter der Energiewirtschaft zu einem Spitzengespräch eingeladen. Der BDEW, vertreten durch Präsident Ewald Woste (Thüga) und Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller, machte bei dem Treffen am 2. Mai 2012 im Bundeskanzleramt deutlich, dass es - neben dem notwendigen Netzausbau - nicht nur um den Neubau von Kraftwerken gehen dürfe. Auch der aktuelle Kraftwerksbestand stehe unter ökonomischem Druck und müsse aus Gründen der Versorgungssicherheit erhalten bleiben. Mehr