Marktintegrität und Finanzmarktregulierung

BDEW direkt
ENTSO-E-Transparenzplattform

Transparenzplattformen optimieren statt neue einrichten

Nachvollziehbare Preise und ein transparenter Strommarkt sind die Grundlagen für einen funktionierenden Wettbewerb und die Integrität des Marktes. Der BDEW sieht eine hohe Transparenz als einen wichtigen Baustein für ein robustes Strommarktdesign. Alle gesetzlichen Vorgaben zur Veröffentlichung von Fundamentaldaten werden in Deutschland bereits erfüllt. Den Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) zur Einrichtung einer zusätzlichen Transparenzplattform sieht der BDEW deshalb kritisch. Eine weitere Transparenzplattform ist überflüssig. Durch eine Optimierung der vorhandenen Plattformen können die Ziele des BMWi deutlich effizienter erreicht werden. Mehr

BDEW direkt

BDEW-Workshop mit Bundesnetzagentur zu Umsetzungsfragen REMIT

Nach Inkrafttreten der Durchführungsverordnung zur EU-Verordnung über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT) arbeiten die betroffenen Unternehmen und der BDEW an der anstehenden Umsetzung der erforderlichen Datenmeldung. Die Verpflichtung dazu beginnt am 7. Oktober 2015 bzw. am 7. April 2016. Konkrete Inhalte, Formate und Übermittlungswege sind durch die Durchführungsverordnung verbindlich festgelegt worden. Aufgrund der vielfältigen Vertragsstrukturen im deutschen Energiemarkt ergeben sich dennoch viele Fragen bei den Unternehmen. Der BDEW hatte deshalb den Aufbaustab Marktransparenzstelle bei der Bundesnetzagentur zum Austausch über diese Fragen zu einem Workshop eingeladen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse arbeitet der BDEW derzeit in seine Umsetzungshilfe zur REMIT ein. Mehr

BDEW direkt

Konkretisierung der MiFID II droht Energiehandel signifikant zu verändern

Die EU-Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA hat ihre Vorschläge für technische Standards (Regulatory Technical Standards, RTS) zur Umsetzung der EU-Finanzmarktverordnungen MiFID II und MiFIR bis zum 2. März 2015 in einem Konsultationsverfahren zur Diskussion in der Fachöffentlichkeit gestellt. Der BDEW befürchtet eine erhebliche Einschränkung des Energiehandels, sofern es zu einer Umsetzung dieser Vorschläge kommt. Der BDEW macht daher gegenüber Behörden und Ministerien auf deutscher und europäischer Ebene auf die möglichen Konsequenzen der Vorschläge aufmerksam. Mehr

BDEW extra Information Energie

REMIT-Durchführungsverordnung tritt am 7. Januar 2015 in Kraft, damit beginnen die Meldepflichten am 7. Oktober 2015 bzw. am 7. April 2016

Am 18. Dezember 2014 wurde die REMIT-Durchführungsverordnung über die Datenmeldung im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Sie konkretisiert die Vorgaben der EU-Verordnung REMIT und tritt am 7. Januar 2015 in Kraft. Damit werden weitere Verpflichtungen der Marktteilnehmer und Fristen zur Umsetzung, die sich aus der REMIT ergeben, wirksam: die Registrierung der Marktteilnehmer bei der BNetzA, die Registrierung als regulatorische Meldemechanismus und die Datenmeldungen an ACER. Der BDEW weist darauf hin, dass bei Nichtbeachtung Bußgelder drohen. Derzeit aktualisiert der BDEW den Leitfaden zur Umsetzung der REMIT bei den Mitgliedsunternehmen. Mehr

BDEW extra Information Energie

Meldung von Energiehandelsdaten ab 12. Februar 2014 verpflichtend - BDEW-Anwendungshilfe zur Umsetzung der EU-Verordnung EMIR aktualisiert

Nach der EU-Verordnung "EMIR" zur Regulierung des außerbörslichen Handels mit Derivatprodukten müssen auch Energiehändler ab dem 12. Februar 2014 Derivate an die von der EU-Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority) genehmigten Transaktionsregister melden. Der BDEW hat in diesem Zusammenhang seine Anwendungshilfe zur korrekten Umsetzung der EU-Vorgaben aktualisiert. Sie gibt den BDEW-Mitgliedsunternehmen eine kompakte und aktuelle Übersicht über die Verpflichtungen, die aus der "European Market Infrastructure Regulation" (EMIR) erwachsen. Mehr

Presseinformationen
BDEW zur Sitzung des EU-Wirtschafts- und Finanzministerrates:

Finanzmarktregulierung muss Besonderheiten des Energiehandels berücksichtigen

BDEW: Benachteiligung kommunaler Beschaffungsplattformen vermeiden

Berlin, 24. Juni 2013 - "Die Finanzmärkte transparenter zu gestalten und stärker zu regulieren, ist nach den Erfahrungen aus der Finanzmarktkrise ein auch von der Energiewirtschaft unterstütztes eminent wichtiges Ziel. Allerdings sollte diese Regulierung nicht auf Bereiche wie insbesondere den europäischen Energiegroßhandel übergreifen, der nicht systemrelevant ist", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) heute in Berlin anlässlich der am vergangenen Freitag vom Rat der Wirtschafts- und Finanzminister der Europäischen Union (ECOFIN-Rat) verabschiedeten Position zur Revision der EU-Finanzmarktrichtlinie (MiFID II). Die Positionen des Rates beinhalten aus Sicht des BDEW einige positive Punkte, enthalten allerdings auch kritische Elemente: Mehr

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Markttransparenzstelle soll Ende 2013 arbeitsfähig sein

Das seit Ende 2012 geltende Marktransparenzstellen-Gesetz schreibt den Aufbau einer neuen Einrichtung zur Überwachung der Gas- und Strommärkte vor. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) und das Bundeskartellamt (BKartA) arbeiten am Aufbau dieser Markttransparenzstelle. Eine arbeitsfähige Abteilung soll bis Ende 2013 bei der BNetzA eingerichtet sein. Das zuständige Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat zudem die Arbeit an einer Verordnung aufgenommen, die - nach den Vorgaben des Markttransparenzstellen-Gesetzes - insbesondere auch Details für eine mögliche Datenerhebung festlegen soll. Aus diesem Grund fand am 18. April 2013 ein Informationsgespräch beim BMWi statt. Der BDEW hat sich nochmals für die Harmonisierung mit der Datenabfrage auf der Grundlage der EU-Verordnung REMIT eingesetzt. Mehr

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REMIT: BDEW zu ACER-Vorschlägen für Registrierung von Datenmeldestellen und technischen Standards für Trade Reporting

Im Rahmen der anstehenden Umsetzung weiterer Details der EU-Verordnung über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT) hat die europäische Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulatoren (ACER) ihre Vorstellungen für Vorgaben zur Registrierung von Datensammelstellen (Registered Reporting Mechanisms [RRM] und Regulated Information Services [RIS]) sowie zu den technischen Formaten für die Datenmeldung in einem Konsultationsverfahren zur Diskussion in der Fachöffentlichkeit gestellt. Der BDEW verweist in seiner Stellungnahme u.a. darauf, dass die Regelungen und Datenformate auch den Vorgaben der EU-Verordnung EMIR (European Market Infrastructure Regulation mit Regelungen für OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister) genügen müssen, damit Doppelbelastungen für die Unternehmen vermieden werden. Von zentraler Bedeutung ist darüber hinaus, dass Handelsdaten sicher übermittelt sowie bei der ACER sicher aufbewahrt werden und nicht von unbefugten Dritten eingesehen werden können. Mehr

Stellungnahmen

Position Paper: Technical Standards for Trade Reporting + Guidelines for the registration of Registred Reporting Mechanisms and for the registration of Regulated Information Services

Die europäische Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulatoren (ACER) konkretisiert die Anforderungen hinsichtlich der REMIT-Umsetzung. Derzeit konsultiert sie die Anforderungen zur Registrierung von Registered Reporting Mechanisms (RRMs) und Regulated Information Services (RIS) sowie die Vorgaben für die technischen Formate der Datenmeldung für die nach REMIT zu meldenden Großhandelsdaten. Der BDEW hat sich an der Konsultation beteiligt und in dieser wiederholt nachdrücklich auf die Notwendigkeit der Konsolidierung der bestehender Regelungen und Formate zur Datenmeldung aus der REMIT und der EMIR verwiesen. Zudem wurden umfangreiche Anmerkungen zu den Sicherheitsanforderungen die mit der Datenmeldung und der Speicherung der gesendeten Daten bei ACER gemacht. Mehr

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Das Markttransparenzstellen-Gesetz - von der REMIT-Umsetzung zum Monitoring der Energiewende

Der Bundesrat hat am 23. November 2012 das vom Deutschen Bundestag beschlossene Markttransparenzstellen-Gesetz gebilligt. Das Gesetz ergänzt die Vorschriften des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und schafft die Voraussetzung für die Errichtung einer Markttransparenzstelle für die Überwachung des Großhandels mit Strom und Gas. Die Markttransparenzstelle soll u.a. Informationen zu Fundamental-, Erzeugungs- und Handelsdaten für die Beurteilung verschiedenster Fragestellungen im Rahmen des Monitorings und der Begleitung der Energiewende sammeln. Das Gesetz setzt mit der Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) zugleich die Vorgaben der Europäischen Verordnung über Energiemarktintegrität und -transparenz (REMIT) um. Es wird einen Tag nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt und damit voraussichtlich noch bis Jahresende 2012 in Kraft treten. Mehr