Marktintegrität und Finanzmarktregulierung

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Finanzmarktregulierung im Industrieauschuss des EU-Parlaments:

Europäischen Energiehandel nicht beeinträchtigen

BDEW: Beschlüsse des Industrieausschusses gehen in die richtige Richtung

"So richtig die Bemühungen der Politik generell sind, die Finanzmärkte transparenter zu gestalten und stärker zu regulieren, so falsch wäre es, wenn dadurch der europäische Energiehandel in Mitleidenschaft gezogen würde. Die heutigen Beschlüsse des Industrieausschusses des Europäischen Parlaments (ITRE) weisen deshalb in die richtige Richtung. Sie berücksichtigen damit die Interessen der Realwirtschaft in einem Regelwerk, das eigentlich speziell für die Finanzwirtschaft eingeführt werden soll. Es bleibt zu hoffen, dass sich auch der Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments (ECON) diesen Positionen anschließt", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) heute in Berlin. Mehr

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BDEW nimmt Stellung zur geplanten Novelle des GWB-Gesetzes:

Besondere kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht nicht mehr erforderlich

Positive Wettbewerbsentwicklung im Strom- und Gasmarkt

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat heute dem zuständigen Bundeswirtschaftsministerium die Stellungnahme der Branche zur geplanten Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) übersandt. Darin wird deutlich, dass eine Verlängerung der Regelung zur besonderen Missbrauchsaufsicht für die Strom- und Gaswirtschaft (Paragraph 29 GWB) nicht mehr zu rechtfertigen ist. Die allgemeine Missbrauchskontrolle (Paragraph 19 GWB) reiche aus. Mehr

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BDEW zur Verabschiedung der Richtlinie MiFID durch EU-Kommission:

Energiewirtschaft braucht angemessene Regulierung

Finanzmarktrichtlinie zieht wichtige Trennlinie zwischen Märkten für Energie und Finanzprodukten / Regeln für bisherigen Emissionshandel beibehalten

Berlin, 20. Oktober 2011 - "Die deutsche Energiewirtschaft unterstützt im Hinblick auf die aktuelle Eurokrise ausdrücklich die Bemühungen der EU-Kommission, die Finanzmärkte transparent zu ordnen. Eine klare Trennung zwischen dem Warenhandel und dem Handel mit Finanzmarktprodukten, wie sie nun von der EU-Kommission beschlossen wurde, ist daher sinnvoll und richtig." Das sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), anlässlich der heutigen Vorlage der Novelle der Finanzmarktrichtlinie (MiFID) durch die EU-Kommission in Brüssel. Mehr

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Verordnung "Transparenz und Integrität der Energiemärkte" verabschiedet:

Europa-Abgeordnete stärken Transparenz im europäischen Energiehandel

BDEW: Geplante Reform der Finanzmarktregulierung gefährdet dagegen europäischen Energiehandel / Steigende Preise befürchtet

"Wichtigste Bausteine für die von Politik und Wirtschaft angestrebte steigende Liquidität an den europäischen Strom- und Gashandelsmärkten sind Vertrauen und wirksame Kontrollmechanismen: Die Marktteilnehmer müssen darauf vertrauen können, dass ihre Handelsgeschäfte unter fairen Wettbewerbsbedingungen ablaufen, und sie müssen sicher sein können, dass es wirksame Kontrollmechanismen gegen Marktmissbrauch gibt. Das heute vom Europäischen Parlament verabschiedete Regelwerk leistet hierzu einen entscheidenden Beitrag", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) heute in Berlin, nachdem das Europäische Parlament dem Verordnungsentwurf über Transparenz und Integrität der Energiemärkte (REMIT) zugestimmt hatte. Mehr

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BDEW-Statement zum Sondergutachten der Monopolkommission

"Die Monopolkommission hat heute ihr umfangreiches Gutachten zum Wettbewerb auf den Energiemärkten veröffentlicht. Die Kommission stellt aus Sicht des BDEW richtigerweise fest, dass sich der Wettbewerb auf den Energiemärkten weiter intensiviert. Mehr

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Überarbeitung des Regelwerks zur Finanzmarktregulierung

Energiehändlern drohen hohe Eigenkapitalanforderungen aus Brüssel

BDEW: Unternehmen sollen in Zukunft den Handel mit Strom- und Gasmengen absichern / Wichtige Investitionen könnten aufgeschoben werden

Berlin/Brüssel, 20. Juli 2011 - Die Europäische Kommission hat heute eine Überarbeitung des Regelwerks zur Eigenkapitalhinterlegung (Capital Requirements Directive - CRD) von Banken und Finanzinstituten vorgelegt. Die Brüsseler Behörde plant laut dieser Neufassung, die bisher geltenden Anforderungen an die Höhe des hinterlegten Eigenkapitals zu verschärfen. Von diesen Regeln werden möglicherweise in Zukunft auch Energiehändler betroffen sein, da mit der Reform der EU-Finanzmarktrichtlinie (Markets in Financial Instruments Directive - MiFID) Energiehandelsunternehmen zu aufsichtspflichtigen Finanzdienstleistern werden könnten. Somit würden Eigenkapitalvorschriften aus der CRD auch für sie gelten. Mehr

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Neues Markttransparenz- und Integritätsregime für den Energiehandel:

Geplante EU-Verordnung wichtige Grundlage für mehr Transparenz im europäischen Energiehandel

BDEW: Maßgeschneidertes Regime für den Energiehandel richtiger Weg / Bürokratischen Aufwand für Energiehändler so gering wie möglich halten

Berlin, 29. Juni 2011 - Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben heute auf einer Sitzung in Brüssel einem Kompromiss für eine branchenspezifische Regulierung des europäischen Energiemarktes in Bezug auf Transparenz und Integrität (Regulation on Energy Market Integrity and Transparency - REMIT) zugestimmt. Den Kompromiss hatten zuvor das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und der Rat der EU ausgehandelt. Die wichtigsten Punkte der REMIT, die als EU-Verordnung nach Inkrafttreten unmittelbar in den Mitgliedstaaten gilt, sind die Schaffung eines europaweiten Registers für Handelsgeschäfte und spezielle Regeln zur Vermeidung von Marktmissbrauch. Mehr

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BDEW zur Sektorenuntersuchung des Bundeskartellamtes:

Kartellamt bestätigt: Wettbewerb am Strommarkt funktioniert

Müller: Untersuchungen des Kartellamtes sind richtig und wichtig / Energiebranche bekennt sich ohne Wenn und Aber zum Wettbewerb

Berlin, 13. Januar 2011 - "Die Sektorenuntersuchung des Bundeskartellamtes bestätigt, dass es keine Anzeichen für Gesetzesverstöße am Stromgroßhandelsmarkt gibt", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), anlässlich der heutigen Veröffentlichung der Sektorenuntersuchung. Untersucht wurde der Zeitraum zwischen den Jahren 2007 und 2008. "Seitdem hat sich wie das Kartellamt bestätigt auf dem deutschen Stromerzeugungsmarkt noch weiteres getan. Es gibt mit 450 Stromerzeugern eine Vielfalt, die in der Europäischen Union einmalig ist", betonte Müller. Bei der vorliegenden Untersuchung wurde ausschließlich die Preisbildung am Großhandelsmarkt untersucht. Die Preise für Verbraucher waren nicht Gegenstand der Analyse, da hier bereits ein funktionierender Wettbewerb besteht. Ebenso wenig wurde in der Untersuchung der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Erzeugung berücksichtigt. Derzeit gibt es in Deutschland rund 1.100 Stromanbieter. Mehr