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Statement für die Presse:

BDEW zur Diskussion über die Abschaffung der Zeitumstellung

Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, zur Ankündigung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, die Zeitumstellung in der EU abschaffen zu wollen:

„In der Tat bringt der Dreh am Zeiger keine spürbare Energieeinsparung. Seit Jahren kann die Energiewirtschaft keine relevanten Effekte auf den Stromverbrauch erkennen.

Statt die Uhren umzustellen, müssen wir den Hebel bei der Energieeffizienz ansetzen. Der Stromverbrauch lässt sich ohne Komfortverluste reduzieren: Elektrogeräte ausschalten statt im Stand-by-Betrieb laufen zu lassen. Zum Neukauf von Spülmaschinen, Wäschetrocknern oder Waschmaschinen sollten Verbraucher den Stromverbrauch als Kriterium für ihre Kaufentscheidung miteinbeziehen.

Fast alle Energieunternehmen geben ihren Kunden Tipps zum effizienten Umgang mit Energie. Außerdem umfasst die Energieberatung auch Informationen über Förderprogramme und Investitionszuschüsse beispielsweise zur Heizungs- und Wohnungsmodernisierung. Wer etwas für den Umweltschutz tun möchte, sollte hier ansetzen: Jede dritte Heizung ist 20 Jahre oder älter. Diese Geräte entsprechen nicht dem Stand der Technik und belasten die Umwelt durch höhere CO2-Emissionen. Ein moderner Erdgasbrennwertkessel stößt hingegen jährlich drei Tonnen weniger CO2 aus als ein alter Gaskessel. Das entspricht 21.000 gefahrenen Kilometern mit einem Mittelklassewagen.“


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