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Netzbetreiberkoordinationskonzept für Redispatch 2.0

Rahmenbedingungen für die Koordination des Redispatch unter Einbezug von EE- und KWK-Anlagen

Am 12. März 2021 hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) gemäß Festlegung zur Netzbetreiberkoordinierung bei der Durchführung von Redispatch-Maßnahmen (BK6-20-060) wichtige Rahmenregelungen für die Netzbetreiberkoordination festgelegt.

Auf Basis der Festlegung BK6-20-060 hat der BDEW detaillierte Prozesse erarbeitet, die eine reibungslose und koordinierte Umsetzung in die Praxis gewährleisten sollen. Diese Detailprozesse für die Netzbetreiberkoordination im Redispatch 2.0 wurden am 4. Juni 2021 seitens des BDEW veröffentlicht. Sie sollen den Netzbetreibern als konkrete Grundlage zur Umsetzung des notwendigen Datenaustauschs im Rahmen des NKK dienen und somit die Engpassbeseitigung nach Redispatch 2.0 in Übereinstimmung mit den BNetzA-Vorgaben ermöglichen.

Für die effiziente und sachgerechte Umsetzung des NKK ist es ferner notwendig, die NKK-Detailprozesse koordiniert mit der Einführung der Prozesse zum Redispatch 2.0 in den Energiemarkt zu bringen. Dies wird ermöglicht das BDEW-Einführungsszenario Redispatch 2.0 – NKK, das die notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung der neuen marktrollenübergreifenden Regelungen strukturiert darstellt. 

Die hier vorliegende Anwendungshilfe „Netzbetreiberkoordinationskonzept (NKK) für Redispatch 2.0 – Rahmenbedingungen für die Koordination des Redispatch unter Einbezug von EE- und KWK-Anlagen“ stellt schließlich eine ausführliche Beschreibung der Funktionsweise des NKK dar und soll den Netzbetreibern als Grundlage für ein detailliertes Verständnis dessen dienen. 

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