Die Ergebnisse beruhen auf Interviews mit Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Analyse zeigt deutlich, dass der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft derzeit nicht an mangelndem Interesse der Unternehmen scheitert, sondern an einem Bündel aus regulatorischen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Risiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese betreffen sowohl die Produktionsseite, etwa im Hinblick auf Investitions- und Strombezugsrisiken, den Midstream-Bereich mit offenen Fragen zu Transport, Speicherung und Marktorganisation als auch die Abnahmeseite, bei der fehlende Planungssicherheit und langfristig tragfähige Geschäftsmodelle den Markthochlauf bremsen. Ziel der Studie ist es, bestehende Investitionshemmnisse transparent zu machen und daraus einen konkreten politischen Handlungsbedarf für den Markthochlauf abzuleiten.