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BNetzA soll Diskriminierungsfreiheit bei Kupfer-Glas sichern

BDEW begrüßt BNetzA-Konzept, fordert aber diskriminierungsfreie Kupfer-Glas-Migration und investitionssicheren Wettbewerb.

Der BDEW begrüßt das Regulierungskonzept der Bundesnetzagentur zur Kupfer-Glas-Migration grundsätzlich als wichtigen Schritt hin zu einem fairen, transparenten und wettbewerbskonformen Technologiewechsel. Positiv bewertet werden insbesondere das allgemeine Initiativrecht, objektive Migrationskriterien sowie die klare Strukturierung des Migrationsprozesses.

Zugleich fordert der BDEW praxisgerechte und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen, darunter eine Antragsschwelle von 85 Prozent „Homes Passed“, einen technisch orientierten Zuschnitt der Migrationsgebiete sowie eine verursachungsgerechte Kostenverteilung. Eine Übersteuerung bei Open Access und Entgeltprinzipien, einheitliche Vorleistungspreise sowie eine Übertragung der kupferbasierten TAL-Regulierung auf Glasfasernetze lehnt der BDEW ausdrücklich ab.

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