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Die digitale Revolution an der Basis

Von Zukunftsmusik ist keine Rede mehr. Die Digitalisierung beeinflusst längst jeden Bereich der Energiewirtschaft. Auch für kleine und mittlere Unternehmen hat der Wettlauf um neue Geschäftsfelder begonnen

Ob in Peine oder Fellbach: Megatrends beschränken sich nicht nur auf Megacitys. In ganz Deutschland arbeiten Energieversorger und Stadtwerke an neuen Geschäftsmodellen. Schon 2015 beschäftigten sich Autoren einer McKinsey-Studie mit der Digitalisierung des Energiemarkts und schrieben von einer Bedrohung klassischer Geschäftsmodelle – und von riesigen Chancen.

Inzwischen zeigt sich, wie dynamisch die Entwicklung ist. „Die Digitalisierung führt zu grundlegenden Veränderungen für die Energie- und Wasserversorger und dabei insbesondere für die kleinen und mittleren Unternehmen“, sagt Mathias Timm, Leiter der KMU-¬Vertretung beim BDEW. Als maßgeblich für diesen Prozess sieht er etwa die Blockchain, das Internet of Things, die künstliche Intelligenz oder die Elektromobilität. „Diese Technologien sorgen dafür, dass sich klassische Geschäftsfelder unserer Mitgliedsunternehmen wandeln und neue Wettbewerber in Konkurrenz zu den etablierten Unternehmen treten.“ Doch die Digitalisierung erfordert auch Kooperation – etwa um Ideen zu bündeln und für andere zugänglich zu machen.

So positionieren sich viele Stadtwerke als Datenspezialisten und tauschen sich über die Chancen der digitalen Revolution aus. Andere kooperieren beim Aufbau von Peer-to-Peer-Plattformen. Nicht selten helfen Start-ups dabei, sich neu zu erfinden.

Sechs Beispiele zeigen die neue Welt der digitalen Geschäftsmodelle.

Magazin_2-2018_KMU-Geschaeftsmodelle

Text: Daniel Wehner



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