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Corona-Virus: Derzeit keine Auswirkungen auf Energieversorgung und Trinkwasserqualität

Der BDEW informiert zum aktuellen Stand in Energie- und Wasserwirtschaft in Zeiten der Corona-Pandemie 

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Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) wurde am 11. März 2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Das öffentliche, wirtschaftliche und private Leben in Deutschland ist seitdem zunehmend beeinträchtigt. Auf die Energie- und Wasserversorgung in Deutschland hat das Corona-Virus derzeit aber keine Auswirkung.

Die Unternehmen führen regelmäßig Risikobewertungen durch, da sich die Lage national und international als sehr dynamisch abzeichnet. Die Situation muss immer wieder neu bewertet werden. Im Rahmen ihres Krisen- und Notfallmanagements hat die Energiewirtschaft Prozesse aufgesetzt, die regelmäßig getestet, geprüft und evaluiert werden. Diese greifen auch im Fall einer Pandemie.

Besondere Beachtung finden Arbeitsbereiche wie Leitstellen, Entstörungsdienste sowie dazugehörige Unterstützungsprozesse. Hier werden zusätzlich vorsorgliche Maßnahmen ergriffen. Zudem nutzt die Energie- und Wasserwirtschaft in weiten Teilen Fernwirktechnik und verfügt über einen hohen Automatisierungsgrad.

Auch die Qualität des Trinkwassers ist, wie das Umweltbundesamt bestätigt, nicht durch das Virus beeinträchtigt. Demnach ist Trinkwasser, das "unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt" wird, "sehr gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren geschützt".

Der BDEW steht in engem Austausch mit den Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft zu den fortlaufenden Entwicklungen sowie den von den Unternehmen getroffenen Maßnahmen sowie mit Ministerien, Behörden und Institutionen.

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