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Energiekosten: Komfortverzicht wird eingeplant

68 Prozent der Haushalte in Deutschland befürchten spürbare Einschnitte ihrer Lebensführung. Doch es sind nicht nur die steigenden Preise, die zu verändertem Verhalten veranlassen.

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© Yevhen-Prozhyrko / Shutterstock

Das ergab eine jüngst von YouGov im Auftrag der Branchenorganisation ggü Consumer & Home Electronics GmbH durchgeführte Studie.

Besonders betroffen fühlen sich die Haushalte mit monatlichem Einkommen unter 2.500 Euro. Hier sagen vier von fünf, sie seien besorgt. Doch auch bei Nettoeinkommen über 5.000 Euro gibt es bei jedem zweiten Befragten größere Sorgen.

Insgesamt geben 71 Prozent der Befragten an, dass die gestiegenen Kosten zukünftig zu Energieeinsparungen bei Ihnen führen würden. 74 Prozent sagen, dass sie unabhängig von der Preisentwicklung aus Gründen der Ressourcen- und Umweltschonung Energie einsparen möchten.

Um dieses Ziel umzusetzen, sind die Befragten zu einem Verzicht an Komfort bereit. 58 Prozent geben an, dass sie die Temperatur in ihren Wohnräumen bereits reduziert hätten, weitere zehn Prozent planen eine solche Maßnahme.

Autofahren wird ebenfalls als starker Kostenfaktor gesehen. 70 Prozent sagen, dass die Abschaffung des Autos für sie schlicht nicht möglich oder umsetzbar sei.

Auf Details der Studienergebnisse verweist der BDEW-Marktpartner HEA.

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