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Statement für die Presse:

Stefan Kapferer zur Weltklimakonferenz in Kattowitz

Zum Abschluss der Weltklimakonferenz in Kattowitz erklärt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

„Es ist bemerkenswert, dass trotz der zahlreichen und zum Teil heftigen Widerstände einiger Staaten tragfähige Kompromisse erreicht wurden. Besonders wichtg ist, dass es künftig gemeinsame Regeln zur Messung und Berichterstattung von Klimaschutz und Treibhausgas-Emissionen geben wird. Das schafft die notwendige Transparenz und Vergleichbarkeit der Klimaschutzpolitik in den einzelnen Ländern.

Wir dürfen auch in Deutschland in punkto Klimaschutz nicht nachlassen. Klare und ambitionierte nationale Zielvorgaben sind wichtig. Aber die Glaubwürdigkeit leidet, wenn man in steter Regelmäßigkeit eingestehen muss, die selbstgesteckten Ziele verfehlt zu haben – so wie in Deutschland beim Klimaziel für 2020 gerade geschehen. Um wirklich voranzukommen, sind drei Maßnahmen im Bereich der Steuer- und Abgabenpolitik besonders wichtig:

Es ist erstens höchste Zeit, dem CO2-Ausstoß auch in den Sektoren Verkehr und Wärme einen Preis zu geben. Zweitens sollte die Stromsteuer gesenkt werden, damit regenerativ erzeugter Strom attraktiver für den Mobilitäts- und Wärmesektor wird. Und drittens sollte endlich eine steuerliche Abschreibung für energetische Gebäude-sanierungen eingeführt werden, um das gewaltige CO2-Einsparpotenzial im Wärmemarkt zu heben.“

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