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Konjunktur und Energieverbrauch

Hier die wichtigsten Inhalte der aktuellen Ausgabe in Kürze:

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  • Das Bruttoinlandsprodukt stieg im 2. Quartal gegenüber dem Vorquartal geringfügig um 0,1 % an, nachdem im 1. Quartal 2022 das Wachstum im Vergleich zum Schlussquartal 2021 noch 0,8 % betrug. Damit erreichte die Wirtschaftsleistung wieder das Vorkrisenniveau vom 4. Quartal 2019. Gegenüber dem Vorjahresquartal betrug das Wachstum 1,8 %.
  • Die Industrieproduktion sank im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 %. Die Auftragseingänge gingen um 11,6 % zurück.
  • Der Stromverbrauch ist im Juli unter anderem aufgrund der anhaltenden Hitzewelle leicht um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
  • Die Stromerzeugung ist im Juli um 5,7 % gestiegen. Vor allem aus Erneuerbaren Energien wurde 14 % mehr Strom als im Vorjahr produziert, die Erzeugung aus konventionellen Kraftwerken ging geringfügig um 0,4 % zurück. Der Anteil der Erneuerbaren Energien bezogen auf den Stromverbrauch betrug im Juli 48 %.
  • Der Stromaustauschsaldo mit dem Ausland war im Juli von einem Exportüberschuss geprägt Insgesamt flossen 1,3 Mrd. kWh mehr Strom ins Ausland als in umgekehrter Richtung.
  • Im Juli 2022 wurden in Deutschland ersten Zahlen zufolge 42,0 Mrd. kWh Erdgas verbraucht. Das waren 4,1 % mehr als im Vorjahresmonat.
  • Die Großhandelspreise für Strom und auch die Großhandelspreise für Gas sind im Juli weiter deutlich angestiegen. Dieser Trend setzte sich vor allem aufgrund der Unsicherheit bezüglich russischer Gaslieferungen, aber auch Verschiebungen in der europäischen Merit Order im August weiter fort.
  • Der CO2-Zertifikatepreis notierte im Juli bei durchschnittlich 81,34 €/t CO2. Im Verlauf des Augusts stieg der Zertifikatepreis vorübergehend deutlich an und erreichte am 19. August 2022 mit 97,58 €/t CO2 ein neues Allzeithoch, sank danach aber wieder unter die 90 €-Marke.

Detaillierte Informationen und Grafiken finden Sie in der aktuellen Ausgabe weiter unten zum Download.

 

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