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Konjunktur und Energieverbrauch

Monatsdaten, Fakten und Charts zur konjunkturellen Entwicklung, Strom-, Gas- und Fernwärmeverbrauch, Erzeugung von Strom und Fernwärme sowie Strom- und Gaspreisen.

Solarmodule vor Strommasten und Hochspannungsleitungen im Abendlicht – Symbolbild für Energieerzeugung, Stromnetze und Energieverbrauch.

© snvv / shutterstock

Die BDEW-Veröffentlichung „Konjunktur und Energieverbrauch“ enthält zahlreiche aktuelle Monatsdaten, Fakten und Charts zur konjunkturellen Entwicklung, Strom-, Gas- und Fernwärmeverbrauch, Erzeugung von Strom und Fernwärme und den Preisentwicklungen im Großhandelsmarkt für Strom und Gas sowie der CO2-Preise im Emissionshandel.

  • Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete für das 2. Quartal 2026 saison- und kalenderbereinigt leichtes Wachstum gegenüber dem Vorquartal in Höhe von 0,2 %.
  • Die Produktion im Produzierenden Gewerbe nahm im Juni leicht zu, dabei wurden in der Automobilindustrie Zuwächse und in den energieintensiven Industrien Rückgänge beobachtet.
  • Der Stromverbrauch (Nettostromverbrauch zzgl. Speicherdifferenzen und Netzverlusten) betrug insgesamt 41,8 Mrd. kWh und lag damit kalendermonatlich 3,4 % über seinem Vorjahreswert. Normalarbeitstäglich war ein Anstieg von 3,5 % zu verzeichnen. Der Anteil der Erneuerbaren Energien bezogen auf den Bruttostromverbrauch erreichte im Juli 67 %.
  • Die Stromerzeugung lag im Juli mit insgesamt +10,9 % deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Erneuerbaren Energien konnten einen starken Produktionszuwachs um 21,3 % verzeichnen. Die Erzeugung aus fossilen Energieträgern hingegen ging um 5,6 % zurück.
  • Der Stromaustauschsaldo Deutschlands zeigte sich im Juli nahezu ausgeglichen. Der Import-Export-Saldo betrug 0,06 Mrd. kWh.
  • Im Juli 2026 wurden vorläufigen Daten zufolge in Deutschland 38,9 Mrd. kWh Erdgas verbraucht, was mit +0,4 % in etwa auf dem Wert des Vorjahresmonats liegt.
  • Per Saldo wurden im Juli 13,8 Mrd. kWh Erdgas in die Erdgasspeicher eingespeichert. Am Monatsende waren die Speicher mit 115,0 Mrd. kWh befüllt, was einem Füllstand von 46,7 % entspricht.
  • Im Mai 2026 wurden ersten Zahlen zufolge 8,0 Mrd. kWh Fernwärme (einschließlich Fernkälte) verbraucht. Das entspricht einem leichten Rückgang um 0,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.
  • Die Termin- und Spotmarktpreise Gas stiegen im Juli aufgrund der gescheiterten Friedensverhandlungen des Iran-Kriegs an. Auch die CO₂-Zertifikatspreise zeigten einen moderat steigenden Trend. Resultierend aus dem Anstieg der Gas- und CO₂-Preise, stiegen auch die Stromgroßhandelspreise im Juli deutlich an.
  • Sonderthema dieser Ausgabe ist der Primärenergieverbrauch Deutschlands im 1. Halbjahr 2026, der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 % abnahm. Die Energieträger erfuhren dabei unterschiedliche Entwicklungen.

Das Sonderthema in diesem Monat befasst sich mit der Entwicklung der Beheizungsstruktur in neuen Wohngebäuden und gibt einen Überblick über die Unterschiede in den Bundesländern.

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