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Konjunktur und Energieverbrauch

Hier die wichtigsten Inhalte der aktuellen Ausgabe in Kürze:

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• Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) steigt nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) dieses Jahr nur um 2,1 % statt der ursprünglich prognostizierten 3,9 %. Hauptgrund dafür sind weltweite Lieferengpässe bei Vorleistungsgütern, die die Industrieproduktion behindern.

• Die Industrieproduktion lag im Juli um 2,6 % höher als im Vorjahr, die Auftragseingänge legten gegenüber dem Vorjahresmonat um  21 % zu.

• Der Stromverbrauch lag im August witterungsbedingt geringfügig um 0,2 % niedriger als im Vorjahresmonat. Grund dafür ist, dass der August im Vorjahr wegen großer Hitze von einem überdurchschnittlichen Stromverbrauch geprägt war.

• Dementsprechend lag auch die Stromerzeugung im August um 0,5 % unter Vorjahresniveau. Die Erneuerbaren Energien erzeugten etwas mehr Strom als im Vorjahresmonat, die Erneuerbaren-Quote betrug 46 %. Die Stromerzeugung aus Gaskraftwerken war aufgrund stark gestiegener Gaspreise mit einem Minus von fast 40 % gegenüber dem Vorjahresmonat stark rückläufig.

• Der Stromaustauschsaldo war im August von einem leichten Exportüberschuss geprägt. Insgesamt flossen 0,8 Mrd. kWh mehr Strom ins Ausland als in umgekehrter Richtung.

• Der Erdgasverbrauch lag im August mit -0,9 % in etwa auf Vorjahresniveau. Der geringere Einsatz in den Kraftwerken der Stromversorger wurde hauptsächlich durch eine leicht gestiegene Industrienachfrage ausgeglichen.

• Sowohl die Großhandelspreise für Strom als auch die Großhandelspreise für Gas haben ihren seit Herbst 2020 anhaltenden Aufwärtstrend weiter fortgesetzt.

• Der CO2-Zertifikatepreis notierte im August durchschnittlich bei 56,59 €/t CO2. Seit Anfang September überstieg der CO2-Zertifikatepreis die 60 €-Marke und erreichte am 9. September 2021 mit 62,70 €/t CO2 ein neues Allzeithoch.

Ein Sonderthema der aktuellen Ausgabe ist der Ausbau der öffentlichen Ladesäulen für Elektromobilität: Das Ladesäulenregister verzeichnete im August 41.676 Ladepunkte in Deutschland. Der Zubau zwischen Oktober 2020 und August 2021 beträgt für Deutschland 26 %. Betrachtet man nur den Zubau der Hyperschnellladepunkte (>=150 kW Leistung), beträgt dieser beachtliche 80 %.

Weitere Informationen zum Bruttoinlandsprodukt, zu Produktionsindizes ausgewählter Industriezweige, zum Strom-, Gas- und Fernwärmeverbrauch, zur Stromerzeugung sowie zu Energiepreisentwicklungen finden Sie in der aktuellen Ausgabe weiter unten. 
 

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