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BDEW-Stellungnahme zu den BNetzA-Orientierungspunkte Kostenwälzung (AgNes)

BDEW spricht sich für kW-basierte Kostenwälzung aus und fordert intensiveren Austausch zwischen Branche und BNetzA.

Am 05. März hat die BNetzA Orientierungspunkte zur Kostenwälzung im Rahmen des AgNes-Prozesses veröffentlicht und zur Konsultation gestellt. Dort diskutiert die BNetzA verschiedene Möglichkeiten die Kostenwälzung anzupassen. Dabei erscheint laut BNetzA die Kostenwälzung nach netzbezogenem Letztverbrauch der unterlagerten Letztverbraucher vorzugswürdig. Darüber hinaus adressiert die BNetzA die Vor- und Nachteile einer Abschaffung der netzentgeltrelevanten Umspannebenen.  Mit diesen Maßnahmen will die BNetzA eine gleichmäßigere Wälzung der Netzkosten sowie die Vermeidung von Tarifanomalien erreichen.

Die von der BNetzA dargestellte Kostenwälzung nach netzbezogenem Letztverbrauch der unterlagerten Letztverbraucher stellt in der neuen Netzentgeltsystematik einen Logikbruch dar. Vor dem Hintergrund der Kostenreflexivität wäre eine kW-basierte Kostenwälzung dem Vorschlag der BNetzA vorzuziehen. Zentral ist, dass die Erlösstabilität bei den Netzbetreibern durch die Kostenwälzung nicht beeinträchtigt wird und eine möglichst effiziente Abwicklung gewährleistet ist. Grundsätzlich gilt: Eine belastbare Einschätzung ist erst möglich, wenn die Netzbetreiber in die Lage versetzt werden, die veröffentlichten Modelle zur Kostenwälzung vollständig nachzurechnen.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie im Download-Bereich.

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