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Positionspapier zur Offshore-Windenergie: Nutzung verfügbarer Anbindungskapazitäten

BDEW spricht sich für zusätzliche Offshore-Ausschreibung aus

In seinem Positionspapier "Offshore-Windenergie: Nutzung verfügbarer Anbindungskapazitäten" spricht sich der BDEW dafür aus, bis 2025 verfügbare Übertragungskapazitäten auf See beziehungsweise an Land in Form einer Zusatz-Ausschreibung für Offshore-Windenergie auszuschöpfen. Durch Nutzung der verfügbaren Anbindungskapazitäten kann so ein Zusatzbeitrag in Höhe von rund 1,6 GW im Bereich der Offshore-Windenergie zu den Klimazielen 2030 erreicht werden. Hintergrund ist, dass die bis 2025 verfügbaren Anbindungskapazitäten die bis dahin geplanten Offshore-Erzeugungskapazitäten übersteigen.

Die vorgeschlagene Zusatz-Ausschreibung für Offshore-Windenergie reiht sich damit ein in die im Koalitionsvertrag 2018 ebenfalls adressierten Sonderausschreibungen für Windenergie an Land und Photovoltaik. Diese können neben der Offshore-Windenergie ebenfalls signifikante Beiträge zur Zielerreichung im Bereich der Erneuerbaren Energien leisten. Der BDEW hat sich hierzu in seinem Positionspapier vom 13. April 2018 positioniert.

Um die bestehenden Herausforderungen zur Integration der Erneuerbaren Energien in die Netze an Land zu adressieren, ist aus Sicht des BDEW eine Beschleunigung des Netzausbaus entscheidend. Darüber hinaus sind kurzfristige Maßnahmen, um das Flexibilisierungspotenzial der bestehenden Netze auszuschöpfen, sowie regulatorische Anpassungen im Sinne der Sektorkopplung erforderlich.

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