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BDEW informiert über Ukrainehilfe

Bereits mehrere Millionen Euro in Form von Hilfsgütern gespendet.

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© Rarrarorr/ shutterstock

Deutsche Unternehmen haben Hilfsgüter im Gesamtwert von mehreren Millionen Euro an die ukrainische Energiewirtschaft gespendet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat den Verbänden der Versorgungswirtschaft diese erfreuliche Mitteilung gemacht und sich für die große Unterstützung bedankt. 

Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft

Auch wenn die Berichterstattung weniger präsent ist, die Lage in der Ukraine verschärft sich weiter von Tag zu Tag und auch die Infrastruktursysteme sind weiterhin russischen Angriffen ausgesetzt. Daher sind die Hilfsmittel für die ukrainischen Versorger so wichtig. Denn nur wenn sie weiter funktionieren, kann die Energieversorgung der ukrainischen Bevölkerung sichergestellt werden. Aufgrund der Angriffe werden weiter zahlreiche Materialien benötigt, die zurzeit in der Ukraine schwer oder gar nicht verfügbar sind. Wie bereits berichtet gibt es konkrete Hilfsanfragen der Versorger, was in den einzelnen Betrieben gebraucht wird, um zumindest eine Notversorgung wieder sicherstellen zu können.

Vor diesem Hintergrund haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und das ukrainische Energieministerium im Rahmen der Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft und in Zusammenarbeit mit deutschen Verbänden (u.a. BDEW und VKU) einen gemeinsamen Prozess aufgesetzt, über den Sachspenden deutscher Unternehmen an die ukrainische Energiewirtschaft abgewickelt werden können. Die giz betreibt im Auftrag des BMWK das Sekretariat der Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft („EP-Sekretariat“) und unterstützt die Spendenaktion organisatorisch und logistisch

Unter der E-Mail helpenergyukraine@giz.de steht allen deutschen Unternehmen, die Hilfsgüter anbieten möchten, das EP-Sekretariat als zentrale Koordinationsstelle für die Spendenabwicklung zur Verfügung.

Nachfolgend haben wir für Sie kurz das Vorgehen nach diesem Prozess zusammengefasst. Alle weiteren Informationen, die Sie für die Abwicklung der Spenden benötigen, einschließlich der Bedarfsliste, einem Spendenformular, einer Prozessbeschreibung und einem FAQ finden Sie hier.

Spende anbieten

Sehen Sie in die Bedarfsliste und stellen Sie sicher, dass Ihre Spende so gut wie möglich zu den von Seiten des ukrainischen Energieministeriums (MinEnergo) angefragten Gütern entsprechen, siehe oben. Füllen sie das „Spenden-Template“ aus, in dem Sie die Spende beschreiben und transportbezogene Informationen bereitstellen, siehe Link oben. Reichen Sie ihre Spende über helpenergyukraine@giz.de beim EP-Sekretariat ein.

Match-Making

Das EP-Sekretariat gleicht in Zusammenarbeit mit der für dieses Vorhaben beauftragten NGO GoLocal die angebotenen Spenden mit der Bedarfsliste ab und bestätigt Ihnen ein „Match“ zwischen Ihrem Angebot und den Bedarfen der ukrainischen Seite.

Transport

Nach erfolgreichem Match-Making organisiert das EP-Sekretariat die Abholung von einem Ort Ihrer Wahl und sorgt für die Zustellung an das ukrainische Unternehmen.

Zustellungsbericht

Nach erfolgreicher Zustellung bestätigt der ukrainische Endempfänger den Empfang der deutschen Spende. Die Auslieferung wird an alle beteiligten Parteien gemeldet (Spender, BMWK, EP-Sekretariat, MinEnergo) 

Es besteht ebenfalls die Option, Ihre Spenden selbstständig und im direkten Kontakt mit den ukrainischen Unternehmen abzuwickeln. Wenden Sie sich bei Interesse einfach an das EP-Sekretariat und es wird Ihnen bei allen Fragen diesbezüglich weiterhelfen.

Sollten Sie darüber hinaus auch Hilfsmittel und Sachspenden im Bestand haben, die sich so nicht auf der Liste finden, von denen Sie aber annehmen, dass sie transportabel und technisch einsetzbar sind und für die Unternehmen der Energiewirtschaft in der Ukraine hilfreich sein könnten, können Sie diese ebenfalls auf dem oben beschriebenen Weg anbieten.

Wir bitten Sie, die genannten Informationsmöglichkeiten zu nutzen und über die genannten Koordinierungsmöglichkeiten entsprechende Hilfsgüter zur Verfügung zu stellen.

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