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Energiewirtschaft bekennt sich zu Klimazielen 2020 / 2030

Die Branche senkt Jahr für Jahr die CO2-Emissionen und liegt auf Kurs für das Klimaziel 2020.

CO2 Schriftzug

© Fotolia/malp

Die Energiewirtschaft hat bei der Treibhausgasminderung bereits viel geleistet und wird das auch zukünftig tun. Trotz Atomausstieg, Wirtschaftswachstum und Bevölkerungswachstum hat die Energiewirtschaft eine Treibhausgasminderung von 122 Millionen Tonnen CO2 geschafft (Jahr 2016), das sind 26 Prozent Minderung gegenüber 1990. Nach Zahlen des Umweltbundesamtes konnte die Branche im vergangenen Jahr weitere 15 Millionen Tonnen CO2 mindern. Und die Zahlen des 1. Quartals 2018 zur Stromerzeugung belegen, dass die Emissionen der Energiewirtschaft gegenüber dem Vorjahr weiter deutlich sinken.

Stefan Kapferer:

Die Energiewirtschaft ist derzeit der einzige vom Klimaschutzplan 2050 erfasste Sektor Deutschlands, der jedes Jahr seine CO2-Emissionen mindert.

Die CO2-Minderung der Branche beruht vor allem auf zwei Entwicklungen: Zum einen baut die Energiewirtschaft die Erneuerbaren Energien stetig aus. Zum anderen geht die Kohleverstromung in Deutschland marktgetrieben zurück. Alles spricht dafür, dass dieser Prozess 2018 unvermindert weitergeht.

Klimaziel 2020 erreichbar

Der Energiesektor hat daher gute Chancen, die Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 auf 280 Millionen Tonnen zu senken.

Schon jetzt wird die Branche mit großer Sicherheit eine Minderung der CO2-Emissionen um 38 Prozent bis 2020 schaffen. Die verbleibende Lücke von 2 Prozentpunkten bis zum Klimaziel kann aus Sicht des BDEW mit einer energietechnisch verantwortbaren Zusatzanstrengung geschlossen werden. Dafür könnten maximal weitere fünf Gigawatt Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden. Mehr ist energiewirtschaftlich aus Gründen der Versorgungssicherheit nicht zu verantworten. Weiteres zum Thema Versorgungssicherheit und Klimaschutz können Sie hier lesen.

Dossier Klimaschutz Grafik Entwicklung CO2-Minderung

Klimaziel 2030

Die Energiewirtschaft bekennt sich auch zum Sektorziel 2030, für das sie die CO2-Emissionen um 61-62 Prozent senken muss. Für dieses Ziel bedarf es einer konzentrierten Kraftanstrengung der Branche, die ohne bessere politische Rahmenbedingungen nicht zu schaffen ist. Mehr zu den Forderungen an die Politik lesen Sie hier.

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