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SINTEG – Erkenntnisse aus dem Förderprogramm

Erkenntnisse aus dem Förderprogramm SINTEG „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“

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© Foxbat / Shutterstock

Das Förderprogramm SINTEG „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ sollte die Frage beantworten, wie innovative Konzepte zur Integration Erneuerbarer Energien dazu beitragen können, dass die Energieversorgung Deutschlands umweltverträglich, sicher und wirtschaftlich gewährleistet werden kann. Durch das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) gefördert, wurden dazu seit Ende 2016 in fünf Modellregionen, sogenannten „Schaufensterregionen“ skalierbare Musterlösungen entwickelt, welche sich unter anderem mit der intelligenten Vernetzung von Stromerzeugung und -verbrauch unter Anwendung innovativer Technologien und Betriebskonzepte befassten. Das Förderprogramm thematisierte dabei zentrale Aspekte der Energiewende wie Systemintegration, Flexibilität, Digitalisierung, Systemsicherheit und Energieeffizienz sowie den Aufbau intelligenter Energienetze und Marktstrukturen. 

Mit dem Laufzeitende des SINTEG-Förderprogramms endete für viele Projekte unter dem aktuellen regulatorischen Rahmen auch die wirtschaftliche Grundlage. In den einzelnen Teilprojekten konnten viele positive Erkenntnisse gesammelt werden. Einige dieser Erkenntnisse, zum Beispiel in Bezug auf das regulatorische Umfeld, waren im Vorfeld zu erwarten gewesen und wurden in den Projekten in der Praxis detailliert nachgewiesen. Es ist essenziell, diese Projektergebnisse nun aufzugreifen und umgehend in die politischen Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen. Dabei ist eine umfassende Ergebnissynthese wichtig und notwendig.

Nach einem 4-jährigen Forschungszeitraum muss jedoch insbesondere bei den Erkenntnissen, die seit geraumer Zeit in der politischen Diskussion verortet, und welche im Vorhinein der Projektdurchführung im weitesten Sinne bekannt gewesen sind, ein langwieriger Zeitaufwand zur Umsetzung der positiven Erkenntnisse in mögliche Gesetz- und Verordnungsgebungsprozesse vermieden werden.

Dieses Papier dient dazu, einige elementare Erkenntnisse aus den Schaufensterregionen in Bezug auf eine verstärkte Nutzung von Strom aus Erneuerbaren Energien für eine wirksame und rasche Senkung der CO2-Emissionen in allen Sektoren aufzugreifen und den aus den Projekten resultierenden Handlungsbedarf zu dokumentieren.

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