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Statement für die Presse:

BDEW zu Vorwürfen der Intransparenz bei Netzentgelten

Zu den in der Analyse der Agora Energiewende erhobenen Vorwürfen gegen Intransparenz bei den Netzentgelten erklärt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

"Die Netzbetreiber unterliegen einer detaillierten Kostenprüfung durch die Regulierungsbehörden. Darüber hinaus werden die Bilanzen der Netzbetreiber von unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften testiert. Die Vorwürfe einer angeblichen Intransparenz sind daher nicht nachvollziehbar. Zumal eine Veröffentlichung sensibler Einzeldaten verfassungsrechtlich gar nicht zulässig wäre.

Im Übrigen sind die Stromnetz-Entgelte für Haushaltskunden Anfang 2018 im Schnitt um 3,2 Prozent gesunken. Im Verlauf der letzten 12 Jahre sind sie insgesamt um gerade einmal 13,9 Prozent gestiegen. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung um gerade einmal 1,16 Prozent und liegt damit unterhalb der Entwicklung der Inflationsrate.

Dabei sind massive Investitionen in den Aus- und Umbau der Netze erforderlich – vor allem für die Integration der Erneuerbaren ins Energiesystem und die Aufrüstung der Verteilnetze für die Elektromobilität. All das erfordert Milliarden-Investitionen. Hinzu kommen die Kosten für die Instandhaltung der bereits bestehenden rund 1,8 Millionen Netzkilometer."

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