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Statement für die Presse

BDEW zur Forderung nach einem Rettungsschirm für den ÖPNV

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) begrüßt die Forderung der Landesverkehrsminister, einen Rettungsschirm für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufzuspannen. Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

"Auch die Stadtwerke spüren die Corona-Krise deutlich. So geht beispielsweise der Absatz von Energie an Industrie- und Gewerbekunden zurück. In zahlreichen Kommunen in Deutschland organisieren die Stadtwerke auch den öffentlichen Personennahverkehr oder sind mit den jeweiligen Verkehrsunternehmen über den kommunalen Querverbund verbunden. Die Fahrgastzahlen im ÖPNV sind seit Beginn der Corona-Krise dramatisch eingebrochen. Damit bleiben die Kosten, die Erträge sinken. Bislang berücksichtigen weder die direkten Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung noch der aufgespannte Rettungsschirm in Form der „KfW-Corona-Hilfe“ die Verkehrsunternehmen. Der ÖPNV ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Verkehrswende. So ist beispielsweise die Umstellung der Busflotten auf alternative Antriebe für die Erreichung der Klimaschutzziele im Verkehrssektor von großer Bedeutung. Um weiterhin den Umstieg auf nachhaltige Mobilität in den Städten und Gemeinden vorantreiben zu können, brauchen die vom Umsatzeinbruch im ÖPNV massiv betroffenen Unternehmen die Unterstützung des Staates."

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