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Heutiger Beschluss des BDEW-Vorstands zur Wärmewende:

„Ressourcenschonende und kosteneffiziente Wärmewende ist gesellschaftliche Notwendigkeit“

Der BDEW-Vorstand hat vier Kompetenzfelder definiert, deren Ausgestaltung die Branche als vorrangig betrachtet

Der BDEW-Vorstand hat in seiner heutigen Sitzung Leitlinien für die Umsetzung der Wärmewende durch die Energiewirtschaft verabschiedet. In dem Beschluss heißt es: „Der BDEW bewertet eine kosteneffiziente, sichere und ressourcenschonende Wärmeversorgung als gesellschaftliche Notwendigkeit.“ Zudem werden vier Kompetenzfelder definiert, deren Ausgestaltung die Branche als vorrangig betrachtet: 

  • Bereitstellung von klimaneutralen und zunehmend grünen Energie- und Wärmeträgern, 

  • ressourcenschonende Nutzung und Weiterentwicklung bestehender Anlagen und Infrastrukturen unter Beachtung der individuellen Gegebenheiten vor Ort,

  • die integrierte Betrachtung von Gebäudesystemen, -quartieren und sektorübergreifenden Lösungen inklusive der Ausnutzung der Potenziale der KWK und der Abwärme, 

  • Bereitstellung eines effizienten Energie- bzw. Wärmenetzsystems

„Für eine erfolgreiche Wärmewende brauchen wir individuelle, sozialverträgliche und effiziente Versorgungsoptionen, Dienstleistungen und zunehmend digitale Anwendungen. Dafür setzt sich der BDEW ein“, erklärt BDEW-Präsidentin Marie-Luise Wolff. „Die Wärmewende ist eine der Herkulesaufgaben der kommenden Jahre. Um das Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung zu erreichen, braucht es grüne Energie, effiziente Systemtechnik und die Nutzung vorhandener Infrastrukturen. Dies macht den Wärmemarkt schnell und bezahlbar klimaneutral. Die Energiewirtschaft sieht sich als Gestalter dieses Prozesses. Durch wertschöpfungsübergreifende Zusammenarbeit möchten unsere Unternehmen die Wärmewende zum Erfolg machen.“

Den BDEW-Vorstandsbeschluss zur Wärmewende im Wortlaut finden Sie im Anhang.

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