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Digital@EVU 2021: Energieversorger setzen auf digitalbasierte Produkte

Die Ergebnisse des diesjährigen Digitalbarometers zeigen klar, dass die Branche auf dem Weg in eine digitale Zukunft ist.

Die digitale Transformation ist eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Energiewende und Treiber für Wachstum und neue Geschäftsfelder in der Energiewirtschaft.

Um Unternehmen dabei zu unterstützen, zu erkennen, was das konkret für das eigene Unternehmen bedeutet und wie die eigenen Aktivitäten im Vergleich zur Branche einzuordnen sind, hat der BDEW zusammen mit Kearney und IMP³ROVE bereits 2016 den Digitalisierungscheck „Digital@EVU“ entwickelt. Seitdem können Energieversorger einmal im Jahr kostenlos an dem Digitalisierungscheck teilnehmen und erhalten wertvolle Impulse und individuelle Verbesserungsvorschläge für ihre Unternehmenspraxis. 

Zusätzlich können wir einen spannenden Einblick in den Digitalisierungsstand der Branche erhalten und stellen fest: Jahr für Jahr nimmt die Dynamik bei den Energieversorgern zu. Seit dem Start haben wir dieses wertvolle Unterstützungsangebot kontinuierlich weiterentwickelt und u.a. mit dem Energieverband VSE zunehmend internationalisiert – denn digitale Transformation und technische Entwicklung kennt keine nationalen Grenzen.

An „Digital@EVU 2021“ haben Energieversorger aller Wertschöpfungsstufen und Größenklassen aus zehn Ländern teilgenommen. Neben Energieversorgern aus Deutschland, der Schweiz und Österreich haben wir auch Unternehmen aus Italien, Japan, Australien, der Türkei, Portugal, Rumänien und Indien für die Umfrage gewinnen können. Der Digitalisierungscheck bietet daher einen authentischen Einblick, wo die Energiewirtschaft bei der Digitalisierung steht und ermöglicht den teilnehmenden Unternehmen erstmals auch einen Vergleich zu anderen internationalen Playern.

Die Gesamtergebnisse weisen auch dieses Jahr spannende Trends und Chancen für die Energiewirtschaft auf. Die Ergebnisse des diesjährigen Digitalbarometers zeigen klar, dass die Branche auf dem Weg in eine digitale Zukunft ist. Die überwiegende Mehrheit der teilnehmenden Unternehmen hat eine Digitalisierungsstrategie - eine klare Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren. Beobachtbar ist auch, dass die Corona-Pandemie das Bewusstsein für die Notwendigkeit und die Geschwindigkeit für die digitale Transformation verstärkt hat. 

Die Bedeutung von digitaler Transformation für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg ist klar auf der Agenda erkennbar: Immer mehr Unternehmen entwickeln neue digitale Geschäftsfelder und nutzen diese als primäre Hebel für Umsatzwachstum. Im Durchschnitt gaben die befragten Unternehmen an, dass in den nächsten drei Jahren ein Umsatzwachstum von über zehn Prozent pro Jahr für digitalbasierte Produkte und Dienstleistungen erwartet wird.


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