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BDEW-Wasserstoff-Talk: Die EU-Wasserstoffstrategie in der Umsetzung

Eine erfolgreiche Wasserstoffwirtschaft gelingt nur als europäisches Projekt. Wie kann eine europäische Zusammenarbeit hierfür aussehen und wie wird sie in nationale Politik übersetzt? Das und mehr diskutieren wir beim BDEW-Wasserstofftalk am 11. Februar: Jetzt anmelden!

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© BDEW

Der Einstieg in eine Wasserstoffwirtschaft gelingt nur, wenn die Mitglieder der Europäischen Union (EU) zusammenarbeiten. Kein EU-Staat ist allein in der Lage, ausreichend Wasserstoff zu produzieren, die Infrastruktur aufzubauen und sich auf dem internationalen Markt zu behaupten. Mit Allianzen und europäischer Zusammenarbeit kann Wasserstoff zu einer Erfolgsgeschichte werden. 

Darüber und wie die EU-Wasserstoffstrategie in Deutschland umgesetzt werden kann, diskutieren wir im BDEW-Wasserstofftalk am 11. Februar mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, europäischer und nationaler Politik. 


Melden Sie sich hier kostenfrei zum BDEW-Wasserstoff-Talk an!


Europäischer Wasserstoffmarkt: Was ist notwendig?

Wichtig bei dem Aufbau eines europäischen Wasserstoffmarktes ist es insbesondere, einheitliche Definitionen und ein Handelssystem für erneuerbare und dekarbonisierte Gase festzulegen. Ziel sollte sein, klimaneutrale Gase grenzüberschreitend handeln zu können. Der BDEW schlägt hierzu ein standardisiertes, transparentes System für Herkunfts- und Nachhaltigkeitsnachweise vor.

Außerdem sollten Wasserstoffnetze für die öffentliche Versorgung denselben regulatorischen Regeln unterliegen wie Gasnetze. Auch im Hinblick auf die volkswirtschaftliche Effizienz sollte der Aufbau einer umfangreichen, parallelen neuen Infrastruktur vermieden werden, soweit dies nicht im Einzelfall kostengünstiger ist.

Ein intelligenter EU-Förderrahmen für europäische Infrastrukturprojekte kann helfen, den sogenannten „H2-backbone“ für ganz Europa aufzubauen.

Klimaschutz-Potenziale in allen Sektoren nutzen

Die EU-Wasserstoffstrategie setzt auf die Verwendung von Wasserstoff in allen Sektoren, in denen Dekarbonisierung bisher schwierig ist. Der Fokus liegt dabei jedoch auf dem Industrie- und Mobilitätssektor sowie die Stromerzeugung. Dabei werden die großen Potenziale im Wärmemarkt nicht ausreichend berücksichtigt. Durch den Einsatz von Wasserstoff kann dort viel CO2 eingespart werden.

Ausbau Erneuerbarer Energien gemeinsam vorantreiben

Damit langfristig genügend grüner Wasserstoff verfügbar ist, muss auch auf europäischer Ebene dringend der Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter vorangetrieben werden. Insbesondere die Offshore-Windenergie bietet hier große Potenziale, denn auch hier ist ein gemeinsames Vorgehen in Europa besonders sinnvoll.

Vor den Küsten Europas schlummert immenses Potenzial zur Nutzung Erneuerbarer Energien, die unverzichtbar sind, um das Ziel der der  Klimaneutralität der EU bis 2050zu erreichen.

Weiterführende Informationen

Die BDEW-Kampagne „Energietalent Wasserstoff“ informiert über die Wasserstofferzeugung und stellt innovative Projekte der Energiewirtschaft sowie verschiedene Anwendungsfelder vor. Auf der Kampagnen-Website finden Sie unter anderem weiterführende Informationen rund um das Thema Wasserstoff – darunter auch ein ausführlicher Text zur EU-Wasserstoffstrategie.


Zahl der Woche

6,5 Millionen Tonnen CO2 lassen sich einsparen, wenn dem Gasnetz zehn Prozent Wasserstoff beigemischt werden.

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